Die Unterschiede zwischen Podcasts und Radio in der PR-Arbeit

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Medienlandschaft dramatisch verändert, und eines der faszinierendsten Phänomene dieser Veränderung ist die Entwicklung von Radio und Podcasts. Was einst als traditionelles Medium für Massenkommunikation galt, hat sich in eine vielfältige und dynamische Welt des Audio-Contents verwandelt, die sowohl für Hörer als auch für Content-Ersteller unzählige Möglichkeiten bietet.

Das Radio, das vor einem Jahrhundert als revolutionäre Technologie begann, hat sich im Laufe der Zeit ständig weiterentwickelt und angepasst. Von den frühen Tagen der Drahtlosübertragung bis hin zu den digitalen Radiosendern und Streaming-Plattformen von heute hat das Radio einen langen Weg zurückgelegt und bleibt ein fester Bestandteil des täglichen Lebens vieler Menschen weltweit.

Parallel dazu haben Podcasts in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Mit einer Fülle von Themen, Formaten und Inhalten bieten Podcasts eine neue Art des Hörens, die flexibel, ansprechend und oft hochgradig spezifisch auf die Interessen der Zuhörer zugeschnitten ist. Von Nachrichten und Bildungsinhalten über Unterhaltung bis hin zu persönlichen Geschichten und Interviews gibt es für jeden Geschmack und jedes Interesse einen Podcast.

In dieser dynamischen Medienlandschaft, die von ständigem Wandel und Innovation geprägt ist, ist es faszinierend, die Entwicklung von Radio und Podcasts zu verfolgen und zu untersuchen, wie sie die Art und Weise beeinflussen, wie wir hören, lernen, informiert werden und unterhalten werden.

Marketingstrategisch betrachtet sind sowohl Radio als auch Podcasts relevant, da sie eine effektive Möglichkeit bieten, Zielgruppen zu erreichen und Inhalte zu vermitteln. Radiosender haben oft eine große Reichweite und können eine breite Zielgruppe erreichen. Sie sind daher für Unternehmen und Marken attraktiv, die eine große Anzahl von potenziellen Kunden ansprechen möchten. Das Radio bietet für die PR-Arbeit eine Reihe von interessanten Möglichkeiten und Vorteilen. Das Radio erreicht nach wie vor eine breite und vielfältige Zielgruppe, von jungen bis hin zu älteren Hörern und von städtischen bis hin zu ländlichen Gebieten. Dies ermöglicht es PR-Leuten, Ihre Botschaften an ein großes Publikum zu verbreiten und verschiedene Zielgruppen effektiv anzusprechen.

Viele Radiosender sind lokal ausgerichtet und bieten daher eine ausgezeichnete Möglichkeit, gezielte lokale oder regionale PR-Kampagnen durchzuführen. Durch Interviews, Veranstaltungshinweise oder Werbespots können lokale Unternehmen, Organisationen oder Veranstaltungen einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Als schnelles Medium, kann es schnell auf aktuelle Ereignisse oder Nachrichten reagieren. Pressemitteilungen können rasch verbreitet und Interviews können spontan arrangiert werden, um die Öffentlichkeit über wichtige Entwicklungen zu informieren. Radio bietet die Möglichkeit, Geschichten und Botschaften auf eine persönliche und authentische Weise zu präsentieren.

Durch Interviews oder Live-Schaltungen kann PR eine direkte Verbindung zu den Hörern herstellen und ihre Botschaften auf eine emotionale und überzeugende Weise vermitteln. Radiosender bieten eine Vielzahl von Formaten und Inhalten, von Nachrichten und Interviews bis hin zu Musik und Unterhaltung. Dies ermöglicht es PR, Botschaften auf unterschiedliche Weise zu präsentieren und verschiedene Zielgruppen anzusprechen.

Das Radio bietet für die PR-Arbeit eine effektive Plattform, um Botschaften zu verbreiten, Beziehungen zu den Medien aufzubauen und die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Durch gezielte PR-Strategien können Unternehmen, Organisationen oder Personen ihre Sichtbarkeit erhöhen, ihr Image pflegen und wichtige Botschaften kommunizieren.

Podcasts bieten zwar eine kleinere, aber oft hochengagierte Zielgruppe, was für Unternehmen mit spezifischen Zielgruppen von Vorteil sein kann. Durch gezielte Platzierung von Werbung oder Sponsoring in Radiosendern oder Podcasts können Unternehmen ihre Zielgruppen effektiv ansprechen. Podcasts bieten oft Möglichkeiten für native Werbung oder Sponsoring, die als authentischer wahrgenommen werden können und das Engagement der Zuhörer erhöhen. Sowohl Radio als auch Podcasts bieten Möglichkeiten für Unternehmen, hochwertige Inhalte zu erstellen und zu teilen, um ihre Expertise zu demonstrieren und das Vertrauen der Zuhörer aufzubauen. Sie können als Unternehmerin also eigene Podcasts starten oder in bestehende Podcasts investieren, um relevante Inhalte bereitzustellen und Ihre Markenbekanntheit zu steigern.

Hier sind zwei Beispiele für eine deutsche Radio-Sendung und einen deutschen Podcast. Die Radio-Sendung „1LIVE – Die Sendung mit dem Elefanten“ ist eine beliebte Radiosendung des deutschen Radiosenders 1LIVE. Sie ist eine Mischung aus Musik, Comedy, Unterhaltung und aktuellen Themen und richtet sich vor allem an ein jüngeres Publikum. Die Moderatoren der Sendung führen Live-Interviews mit Gästen, nehmen Anrufe von Hörern entgegen, veranstalten Spiele und Wettbewerbe sowie Diskussionen zu aktuellen Themen. Die Sendung wird live ausgestrahlt und läuft typischerweise jeden Werktag von 14:00 bis 18:00 Uhr. Sie dauert also etwa vier Stunden und bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus Musik und Inhalten.

„Gemischtes Hack“ ist ein beliebter deutscher Podcast, der von den Comedians Felix Lobrecht und Tommi Schmitt moderiert wird. Der Podcast ist bekannt für seine lockere Atmosphäre, humorvolle Gespräche und unterhaltsame Anekdoten aus dem Alltag der beiden Moderatoren.

Der Podcast ist On-Demand verfügbar und kann von Hörern jederzeit heruntergeladen oder gestreamt werden, um ihn zu hören. Neue Episoden werden regelmäßig veröffentlicht und sind über verschiedene Podcast-Plattformen abrufbar. Die Episoden von „Gemischtes Hack“ variieren in ihrer Länge, sind aber oft etwa eine Stunde lang. Die Struktur der Episoden ist informell und besteht aus Gesprächen zwischen Felix und Tommi über verschiedene Themen, die von aktuellen Ereignissen bis hin zu persönlichen Anekdoten reichen. Diese Beispiele zeigen, wie sich deutsche Radio-Sendungen und Podcasts in ihren Formaten, Inhalten und Zielgruppen unterscheiden können, während sie beide als beliebte Formen der Audiounterhaltung dienen.

Podcasts als Kanal der Markenkommunikation

Podcasting – ein Kofferwort aus Broadcasting und dem iPod von Apple – bezeichnet die Erstellung von Audio- und Videodateien und die Bereitstellung als RSS-Feed. Wie Blogs lassen sich Podcasts abonnieren, um über neue Folgen informiert zu werden und diese mit dem MP3-Player abzurufen Seit der Erfindung im Jahre 2004 gewann der Begriff schnell an Beliebtheit. Gerade Radio-Machern bot sich die Chance, mit geringem technischem Aufwand eigene Sendungen zu produzieren und auszustrahlen. Gleichzeitig konnten interessierte diese unabhängig von Zeit und Programmschemata aufnehmen. Die Meiden griffen das Thema eher reißerisch auf: „The End of Radio“ titelte das Magazin Wired im Frühjahr 2005.

Hierzulande hat die Podosphäre – die Welt der Podcasts – seit 2018/2019 einen regelrechten Boom erfahren. Immer mehr Menschen haben Podcasts als hilfreiches Medium entdeckt. Laut ARD/ZDF-Onlinestudie hören immerhin bereits 26 Prozent hin und wieder Podcasts. Ein ähnliches Ergebnis lieferte eine repräsentative Umfrage des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom). Danach hört mehr als jeder vierte Befragte Podcasts. Noch ein Jahr davor waren es gut 20 Prozent. Ein weiteres Zeichen einer wachsenden Bewegung: Es gibt immer mehr Vermarkter wie die OMR Podstars, die sich ein großes Portfolio an erfolgreichen Podcasts aufgebaut haben.

Die zeigt, dass Audio-Formate immer beliebter werden. Dabei sind die Erwartungen durchaus unterschiedlich: Laut einer Studie von YouGov wollen sich 35 Prozent der Befragten unterhalten lassen, bei 34 Prozent steht die Information im Fokus, und 32 Prozent wollen sich über Podcasts weiterbilden.

Seit vielen Jahren zählen Audio- und Videofiles zu den festen Inhalten professioneller Medienarbeit. Neben Online-Pressekonferenzen, Webinaren oder Video-Conferencing haben viele Unternehmen, Institutionen und Agenturen Podcasts als Chancenmedium für sich entdeckt. Diesen ist durchaus bewusst, welche Möglichkeiten Podcasts im Vergleich zu klassischen Medien bieten: Emotionale Ansprache von Stakeholdern, Empfang „on demand“ unabhöngig von Zeit und Raum, direkter Kanal zu Stakelholdern – und dies zu geringen Produktionskosten.

Gleichzeitig muss sich jeder fragen, ob die eigenen Stakeholder darüber erreichbar sind, welche Inhalte diesen angeboten werden, welche Ressorcen zu Verfügung stehen und ob Audio- und Videomaterial regelmäßig vorliegt. Denn nur einem kontinuierlichen Commutainment-Format – Mix aus Communication und Entertainment – schenken User wirkliche Aufmerksamkeit. Einige hiesige Unternehmen haben mit unterschiedlichen Konzepten den Weg in die wachsenden Podosphäre gewagt, um den Kanal als emotionales Instrument einzusetzen.

Zielgruppenerweiterung

Klassische Medien haben früh Audio-Podcasts als ergänzenden Abspielkanal entdeckt. Ein Beispiel ist der Berliner RBB-Sender Radio Eins. Seine Mediensendungen, Literaturagenten, Morning Shows und Talks werden nach der Sendung online als Podcast zur Verfügung gestellt – ohne Werbung, ohne Musik, dafür oft mit zusätzlichen Informationen. Auch Deutschlandfunk bietet Podcasts – Interviews, Wirtschaftssendungen, Forschungsthemen – zum Abruf unabhängig von Ort und Zeit an.

Markenbindung

Schon jetzt produzieren 60 Prozent aller Verlage regelmäßig Podcasts. Beispielsweise gewährt der DuMont Buchverlag in seinem Podcast „DuMont auf Sendung – Der Podcast mit Büchern“ monatlich einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. Die Moderatoren erzählen Geschichten über die Autoren, deren Bücher und die verlegerische Arbeit aus dem Hause DuMont. Neuigkeiten zu Produkten, Services, Entwicklungen und Veranstaltungen gibt es beispielsweise ebenfalls bei der Telekom zu hören.

Wissenstransfer

BASF setzt darauf, mit Wissen die eigene Leistung zu unterstreichen. Der Chemieriese versteht Audio- und Video-Podcasts als Bindeglied zwischen Hörern, Wissenschaft und dem Unternehmen. Beispielsweise werden beim „Chemie-Reporter“ Alltagsfragen der User zum Thema Chemie unterhaltsam beantwortet. Auch der NDR setzte mit seinem „Coronavirus-Update“ mit Christian Drosten, dem Leiter der Virologie in der Berliner Charité, auf einen regelmäßigen – und preisgekrönten – Wissenstransfer.

Sind Sie interessiert daran, einen Podcast für Ihr Unternehmen oder Ihre Marke zu starten und Ihre Botschaften auf eine neue und ansprechende Art zu vermitteln? Als erfahrener Kommunikationsspezialist stehe ich Ihnen gerne zur Seite. Kontaktieren Sie mich noch heute, um mehr darüber zu erfahren, wie ich Sie bei der Konzeption, Produktion und Vermarktung Ihres Podcasts unterstützen kann. Gemeinsam können wir Ihre Ideen zum Leben erwecken und Ihre Zielgruppe auf einer persönlichen und authentischen Ebene erreichen.

Mein Name ist Patrick Lehmhaus. Ich unterstütze Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen dabei, ihre Kommunikation gezielt zu gestalten – strategisch fundiert, wertebewusst und wirksam. Ob interne Prozesse, öffentliche Auftritte oder persönliche Positionierung: Gemeinsam bringen wir Klarheit in Ihre Kommunikation.

Literaturtipp

Zu dem Thema Radio und Podcasts gibt es möglicherweise keine spezifische Literatur, die sich ausschließlich darauf konzentriert. Dennoch gibt es Bücher, die sich mit Themen wie Medienwandel, digitale Kommunikation und die Zukunft der Unterhaltung beschäftigen, die auch relevante Aspekte von Radio und Podcasts behandeln können. Hier sind fünf Werke, die aktuelle Entwicklungen in der Medienlandschaft beleuchten:

„Podcasting: The Audio Media Revolution“ (2019), Martin Spinelli: Dieses Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Podcasting-Landschaft, von der Geschichte des Mediums bis hin zu aktuellen Trends und zukünftigen Entwicklungen.

„The Business of Podcasting: How to Take Your Podcasting Passion from the Personal to the Professional“ (2015), Donna Papacosta, Steve Lubetkin: In diesem Buch geht es um die geschäftlichen Aspekte des Podcastings, einschließlich Monetarisierung, Marketing und strategischer Planung.

„Podcast – Überall und jederzeit: Wie das Medium die Medienlandschaft revolutioniert“ (2022) von Karolin Schwarz und Teresa Sickert: Dieses Buch bietet einen umfassenden Einblick in die Welt der Podcasts und ihre Auswirkungen auf die Medienlandschaft, sowohl in Deutschland als auch international.

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Kommunikation ins Rollen bringen – Praktische Werkzeuge für das effektive Management

Eine professionelle und strategische Kommunikation in einer Welt des digitalen Wandels kann den entscheidenden Unterschied zwischen Erfolg und Stagnation ausmachen.

Eine effektive Kommunikation ist unerlässlich, sowohl intern als auch extern. Reputation und Marke auf- und ausbauen und festigen, – dafür brauchen wir eine eine gute Strategie. Mit ihr können wir die Kommunikation mit Mitarbeiter*innen, Kund*innen, Journalist*innen, Influencer*innen und anderen Bezugsgruppen erfolgreich und nachhaltig gestalten, denn es gibt zahlreiche Methoden, Werkzeuge und Konzepte, die uns dabei unterstützen, alle Prozesse klar zu strukturieren, transparent zu gestalten und vor allem messbar zu machen. Einen ersten ganzheitlichen Ansatz zum Kommunikationsmanagement möchte ich hier in vier Schritten vorstellen, die ich in dem großartigen Fachbuch zur Steuerung von Unternehmenskommunikation von Prof. Ansgar Zerfaß und Sophia Charlotte Volk entdeckt habe: Analyse, Strategie, Maßnahmen und Evaluation.

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen diese vier Schritte zeigen, die für ein erfolgreiches Kommunikationsmanagement entscheidend sind, eine praktische Anleitung zur Umsetzung zum strukturierten Vorgehen, in dem wir systematisch analysieren, planen, umsetzen und evaluieren. Es sind praktische Werkzeuge, die Ihnen einen Rahmen schaffen, den Sie mit den individuellen Eigenschaften und Anforderungen Ihres Unternehmens ausfüllen können. Dadurch erhalten Sie nicht nur eine gute Orientierung, sondern können auch fundierte und nachvollziehbare Argumente liefern. Der Einsatz von Tools in Ihrem Unternehmen führt zu einer klaren Struktur für Sie und Ihre Mitarbeiter*innen, ermöglicht ein besseres Verständnis der Ziele und hilft Ihnen dabei, sie effektiver umzusetzen und zu erreichen.

Um Ihnen einen Überblick über die Vielzahl an Möglichkeiten zu verschaffen, bieten ich Ihnen eine kurze Einführung und einen Auszug aus dem breiten Spektrum der verfügbaren Instrumente zur internen und externen Kommunikation.

1.     Analyse des Kommunikationsmanagements

Zu Beginn und als erstes Tools steht die Analyse des bestehenden Kommunikationsmanagements. Dabei wird der aktuelle Zustand des Unternehmens betrachtet, um Einblicke in die aktuelle Situation zu erhalten und potenzielle Herausforderungen für die Gegenwart und Zukunft zu identifizieren.

Nachdem Sie im ersten Schritt des Kommunikationsmanagements eine Analyse des aktuellen Zustands Ihrer Unternehmenskommunikation durchgeführt haben, ist es nun an der Zeit, Strategien zu entwickeln, um die gewonnenen Erkenntnisse umzusetzen. Hier ist es wichtig, klare und systematische Ziele für die Kommunikation zu definieren. Diese Ziele können wir beispielsweise aus der übergeordneten Unternehmensstrategie ableiten oder auch aus den Zielen der Geschäftsleitung, verschiedenen Abteilungen oder Projekten. Die Positionierung Ihres Unternehmens in der Öffentlichkeit und die gewünschten Veränderungen bei bestimmten Interessengruppen spielen eine entscheidende Rolle im Kommunikationsmanagement. Sobald diese Aspekte festgelegt sind, müssen weitere Fragen geklärt werden, wie zum Beispiel die Schwerpunktthemen und die verfügbaren Budgets.

2.     Strategische Ziele

Im zweiten Schritt bedienen wir uns den auf das Unternehmen abgestimmten Strategietools. Strategietools können Ihnen dabei helfen, Ihre strategischen Ziele sowohl für die gesamte Abteilung als auch für einzelne Bereiche und Projekte umzusetzen. Ihre Ziele sollten immer als Orientierungspunkt dienen. Diese Tools unterstützen Sie, Ihre Kommunikationsabteilung optimal aufzustellen, insbesondere im Hinblick auf verfügbare Ressourcen und die Entwicklung kreativer Lösungsansätze. Im Bereich der Kommunikation gibt es verschiedene bekannte Strategietools, die wir in Unternehmen und Organisationen verwenden, um Kommunikationsstrategien zu entwickeln und umzusetzen.

SWOT-Analyse

Die SWOT-Analyse ist ein weit verbreitetes Tool, mit dem die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken eines Unternehmens identifiziert werden. Es ermöglicht eine fundierte Einschätzung der internen und externen Faktoren, die die Kommunikation beeinflussen, und dient als Ausgangspunkt für die Entwicklung von strategischen Maßnahmen.

Zielgruppenanalyse

Eine gründliche Zielgruppenanalyse ist entscheidend für eine erfolgreiche Kommunikationsstrategie. Hier definieren wir die Zielgruppen des Unternehmens und ihre Bedürfnisse genau, Interessen und Kommunikationspräferenzen untersuchen wir detailliert. Dadurch richten wir die Kommunikation gezielt auf die Bedürfnisse der Zielgruppen aus.

Persona-Entwicklung

Persona-Entwicklung ist eine Methode, bei der wir fiktive Personen erstellen, die die verschiedenen Zielgruppen des Unternehmens repräsentieren. Diese Personen weisen spezifische Merkmale und Verhaltensweisen auf – wie wirklich, richtig echte Personen, die Sie und ich kennen, mit all Ihren Interessen und Eigenschaft – um ein besseres Verständnis für die Zielgruppen zu entwickeln und die Kommunikation zielgerichteter zu gestalten.

Message-Mapping

Message-Mapping ist eine Technik, bei der wir die wichtigsten Botschaften und Kernbotschaften unseres Unternehmens klar definieren. Durch das Mapping stellen wir sicher, dass die Botschaften konsistent und zielgerichtet über alle Kommunikationskanäle laufen.

Kommunikations-Matrix

Eine Kommunikations-Matrix ist eine tabellarische Übersicht der Kommunikationsziele, Zielgruppen, Botschaften und Kommunikationskanäle. Durch sie haben wir einen ausgezeichneten Überblick und wir können sämtliche Maßnahmen strukturiert planen und koordinieren.

SMART-Ziele

SMART ist eine Abkürzung für spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden. SMART-Ziele helfen uns, klare und messbare Ziele für unsere Kommunikation zu setzen, die realistisch und relevant sind und einen klaren Zeitrahmen vorgeben.

Kommunikationskalender

Mit ihm haben wir einen Überblick über geplante Aktivitäten, Events und Kampagnen zu behalten und eine konsistente Kommunikation sicherzustellen.

Medien- und Stakeholder-Analyse

Eine Medien- und Stakeholder-Analyse identifiziert die wichtigsten Medienvertreter und Interessengruppen, die auf unser Unternehmen einwirken. Dadurch können wir gezielte Maßnahmen entwickeln, um diese Gruppen zu erreichen und zu beeinflussen.

Diese Strategietools sind nur einige Beispiele, die wir verwenden, um Kommunikationsstrategien effektiv zu planen und umzusetzen. Je nach den spezifischen Zielen und Herausforderungen Ihres Unternehmens können wir noch weitere Tools und Methoden einsetzen.

3.     Umsetzung der ausgewählten Strategien

Als dritten Schritt im Kommunikationsmanagements setzen wir die zuvor entwickelten Strategien aus dem zweiten Schritt um. Wir wählen verschiedene Instrumente und Plattformen zur Umsetzung aus, erstellen Redaktionspläne, formulieren Botschaften und entwickeln die einzelnen Kommunikationsmaßnahmen. Entscheidend ist an dieser Stelle, dass Prozesse und Arbeitsabläufe perfekt koordiniert sind, um die Umsetzung erfolgreich zu gestalten. Weitere Tools, die bei der Realisierung und Strukturierung helfen, kommen hier zum Einsatz. Im Vergleich zu Analyse- und Strategietools werden Tools zur Umsetzung häufiger und regelmäßiger verwendet. Sie erleichtern uns die praktische Arbeit und unterstützen, die geplanten Kommunikationsmaßnahmen effizient umzusetzen.

Redaktionsplan

Ein Redaktionsplan ist ein wichtiges, organisatorisches Tool, Inhalte und Aktivitäten für die Kommunikation im Voraus zu planen. Mit ihm können wir eine strukturierte und zeitlich koordinierte Veröffentlichung von Beiträgen, Artikeln, Social-Media-Posts und anderen Inhalten umsetzen – es ist das zentrale Tool in der Kommunikation, in dem die folgenden Tools integriert werden können.

Social Media Management

Social Media ist in der Kommunikation für die meisten Unternehmen unerlässlich geworden und häufig sogar der wichtigste Kommunikationskanal. Social-Media-Management-Tools bieten eine zentrale Plattform, um die verschiedenen Social-Media-Kanäle zu verwalten. Mit ihm können wir Beiträge zeitgesteuert planen und auch veröffentlichen, Engagement-Statistiken überwachen und mit der Community interagieren.

Presseverteiler und Medienkontakt-Management

Ein klassisches Tool, dass viele Unternehmen seit den 80er Jahren in Form einer Excel-Tabelle kennen – never change a winning Team, auch wenn es mittlerweile einige integrierte Lösungen als Mailingtools auf dem Markt gibt. Mit ihnen verwalten wir Presseverteiler und Medienkontakte, und erleichtern uns die gezielte Versendung von Pressemitteilungen, Unternehmensnachrichten und Informationen an Journalisten und Medienvertreter.

E-Mail-Marketing-Software

E-Mail-Marketing-Tools unterstützen uns bei der Planung und Durchführung von E-Mail-Kampagnen. Sie bieten Funktionen wie die Erstellung personalisierter E-Mails, das Segmentieren von Zielgruppen und das Tracking von Öffnungs- und Klickraten.

Monitoring- und Analyse

Monitoring- und Analyse-Tools messen und bewerten unseren Erfolg der Kommunikationsmaßnahmen. Sie überwachen außerdem Social-Media-Aktivitäten, Website-Traffic, Medienberichterstattung und noch einige weitere interessante Kennzahlen.

Kollaboration

Mit ihnen arbeiten und kommunizieren wir effizient und standortunabhängig im Team. Unerlässlich im Projektmanagement, um Daten abzulegen, auszutauschen und synchron und asynchron gemeinsam zu bearbeiten.

Umfrage- und Feedback

Mit Umfrage- und Feedback-Tools holen wir uns die Meinung und das Feedback von Kunden, Mitarbeitern oder anderen Stakeholdern ein. Mit ihnen erstellen wir Umfragen und analysieren die Ergebnisse, um Erkenntnisse für die Kommunikationsstrategien zu gewinnen.

Content Creation

Sie unterstützen uns beim Erstellen von ansprechenden Inhalten für die Kommunikation, wie Grafiken, Videos, Infografiken und Präsentationen.

Diese ganzen Tools können wir nach unseren Anforderungen spezifizieren, auswählen und variieren, um sie unserer Kommunikationsstrategie anzupassen. Aus der praktischer Erfahrung empfehle ich einige wenige effiziente auszuwählen und nach Bedarf aufzustocken, denn letztlich dienen sie einer konsistenten Übersicht und schnellen Planung und Anpassung. Sie sollen den täglichen Workflow vereinfachen und nicht stören, wenn jedes Mitmitglied nur noch damit beschäftigt ist Tabellen auszufüllen und Dinge in ihnen von A nach B zu schieben.

4. Evaluation der Maßnahmen und Aktivitäten

Nachdem wir also unsere Kommunikation analysiert, eine strategische Lösung entwickelt und umgesetzt haben, ist die Evaluation entscheidend, um zu schauen, wie wirksam unsere Maßnahmen und Aktivitäten sind. Die Daten liefern uns wertvolle Erkenntnisse für die Unternehmenskommunikation und wir können überprüfen, ob wir die Ziele erreicht haben, die wir uns gesetzt haben.

Die Evaluation betrifft verschiedene Kommunikationsbereiche, wie zum Beispiel die einzelnen Schritte bei der Erstellung und Verbreitung von Inhalten, das Monitoring der Veränderungen in Wissen, Einstellungen oder Handlungen bei Stakeholdern sowie unternehmerische Zielgrößen wie Umsatz, Rendite oder Innovationskraft. Das Hauptziel besteht darin, einen transparenten Überblick über die Ergebnisse, Prozesse und Kosten zu erhalten, um gegebenenfalls auf der Strategie- oder Umsetzungsebene anzupassen. Mithilfe von Evaluationstools können Optimierungspotenziale erkannt werden. Zudem spielen diese Tools eine zentrale Rolle bei der Berichterstattung über die erreichten Ergebnisse und den Erfolg der Kommunikationsmaßnahmen.

Mit Planung, Struktur und den richtigen Werkzeugen zum Erfolg in Ihrer Kommunikation

Sie haben großartige Produkte und Dienstleistungen, aber Ihre Kommunikation scheint nicht die gewünschte Wirkung zu erzielen? Gern unterstütze ich Sie, Ihre Kommunikationsstrategie auf das nächste Level zu bringen.

Als Experte für Kommunikationsmanagement stehe ich Ihnen zur Seite, um Ihre Ziele zu erreichen. Von der fundierten Analyse Ihrer aktuellen Kommunikationsstrategie bis hin zur Umsetzung und Evaluierung – ich begleite Sie Schritt für Schritt.

Gemeinsam entwickeln wir maßgeschneiderte Strategien, die Ihre Zielgruppe ansprechen und Ihre Botschaften klar und überzeugend vermitteln. Mit Hilfe bewährter Tools wie SWOT-Analyse, Zielgruppenanalyse und Message-Mapping stellen wir sicher, dass Ihre Kommunikation gezielt und wirkungsvoll ist.

Ich unterstütze Sie auch bei der praktischen Umsetzung Ihrer Pläne. Mit den neuesten Social-Media-Management-Tools und E-Mail-Marketing-Software optimieren wir Ihre Online-Präsenz und steigern Ihre Reichweite. Wir behalten den Überblick mit Hilfe eines detaillierten Redaktionsplans und nutzen Monitoring- und Analyse-Tools, um den Erfolg Ihrer Kampagnen zu messen und zu verbessern.

Sie können sich ganz auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren, während ich mich um Ihre Kommunikation kümmere. Mit meiner Unterstützung haben Sie eine klare Struktur für Ihr Team, erreichen Ihre Ziele besser und können Ihre Erfolge nachvollziehbar präsentieren.

Lassen Sie uns gemeinsam Ihr Unternehmen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken und kontaktieren Sie mich gern für ein erstes kostenfreies Gespräch.

Ihr Erfolg ist mein Ziel – und gemeinsam werden wir es erreichen.

Mein Name ist Patrick Lehmhaus. Ich unterstütze Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen dabei, ihre Kommunikation gezielt zu gestalten – strategisch fundiert, wertebewusst und wirksam. Ob interne Prozesse, öffentliche Auftritte oder persönliche Positionierung: Gemeinsam bringen wir Klarheit in Ihre Kommunikation.

Literaturtipp

Die „Toolbox Kommunikationsmanagement“ ist eine Sammlung von praxiserprobten Denkwerkzeugen, Konzepten und Vorgehensweisen für die Steuerung der Unternehmenskommunikation. Prof. Ansgar Zerfaß und Sophia Charlotte Volk von der Uni Leipzig stellen strukturiert und verständlich 44 verschiedene Methoden für die AnalysePlanungUmsetzung und Steuerung vor:

Ansgar Zerfaß, Sophia Charlotte Volk: Toolbox Kommunikationsmanagement. Denkwerkzeuge und Methoden für die Unternehmenskommunikation, Springer Gabler 2023.

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Kommunikation am Puls der Zeit – Vielfalt und Wandel 

Die Kommunikationsbranche hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Transformation durchlaufen. Mit dem technologischen Fortschritt, der Digitalisierung und dem Aufkommen neuer Medienformen hat sich die Art und Weise, wie wir kommunizieren, drastisch verändert. In diesem Beitrag werden wir uns mit den wichtigsten Trends und Entwicklungen befassen, die diese Transformation gestalten und vorantreiben.

Digitale Medien und soziale Netzwerke 

Eine der bedeutendsten Veränderungen in der Kommunikationsbranche war und ist zweifellos der Aufstieg digitaler Medien und sozialer Netzwerke. Plattformen wie Facebook, Twitter, Instagram und LinkedIn haben die Art und Weise, wie wir miteinander interagieren, revolutioniert. Auch Unternehmen, Organisationen, Institutionen etc. nutzen diese Plattformen, um mit ihren Adressat*innen in Kontakt zu treten, ihre Markenbekanntheit zu steigern und gezielte Marketingkampagnen durchzuführen. Sie haben Unternehmen ermöglicht, ihre Bezugsgruppen direkt anzusprechen und eine persönlichere Beziehung zu ihnen aufzubauen. Die digitalen Medien und sozialen Netzwerke haben eine Vielzahl von spezifischen Veränderungen in der Kommunikation bewirkt.  

Direkte Interaktion  

Digitale Medien und soziale Netzwerke ermöglichen direkte Interaktion. Wir können einander Feedback geben, Fragen stellen und Kommentare abgeben, und als Social Media Redakteur*innen sollten wir schnell und direkt darauf antworten, denn diese Interaktion schafft eine engere Beziehung zwischen uns und unserer Zielgruppe und ermöglicht eine schnellere und effizientere Kommunikation. 

Informationen in Echtzeit 

Durch digitale Medien und soziale Netzwerke können wir Informationen in Echtzeit verbreiten. Unternehmen können wichtige Nachrichten, Produktaktualisierungen oder Sonderangebote sofort mit ihrer Zielgruppe teilen, so wie kurze Videos und Bilder von Messen, Workshops und Summits. Unsere Adressat*innen erhalten die neuesten Informationen direkt auf ihren Geräten, ohne auf traditionelle Medien wie Zeitungen oder Fernsehnachrichten angewiesen zu sein. 

Gezielte Kommunikation 

Durch eine präzise Kommunikationsausrichtung können wir unsere Botschaften gezielt an bestimmte demografische Merkmale, Interessen oder Verhaltensweisen richten. Dadurch können wir unsere Marketingkampagnen effektiver und kosteneffizienter gestalten, denn wir sprechen unsere Bezugsgruppe genauer an. 

Erhöhte Reichweite 

Gehen Beiträge und Inhalte viral und verbreiten sich schnell, wird dies unsere Sichtbarkeit und Bekanntheit exponentiell steigern. Es sind neue Möglichkeiten, eine Marke einem überregionalen Publikum vorzustellen und neue Kunden und Interessengruppen zu gewinnen. 

User-generated Content 

Digitale Medien und soziale Netzwerke brachten uns den User-generated Content. Wir können unsere eigenen Erfahrungen, Bewertungen und Empfehlungen teilen, was beispielsweise potentielle Kund*innen bei ihren Kaufentscheidungen hilft. Unternehmen können diesen Content nutzen, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufzubauen und ihre Markenbotschaft zu verstärken. 

Multimedialität 

Durch die Integration verschiedener Medienformate wie Text, Bilder, Videos und Audio können wir Inhalte erstellen, die ansprechend und vielfältig sind, um unsere Zielgruppen effektiver zu erreichen. Dies eröffnet uns neue Möglichkeiten für kreative Kommunikationsstrategien und wir übermitteln ziel- und passgenaue Botschaften. 

Digitale Medien und soziale Netzwerke die Kommunikation grundlegend verändert, indem sie direkte Interaktion, Echtzeitinformationen, gezielte Kommunikation, erhöhte Reichweite, User-generated Content und Multimedialität ermöglichen. Um eine gute Kommunikation zu betreiben, sollten wir uns an diese Veränderungen anpassen und innovative Kommunikationsstrategien entwickeln, um effektiv zu kommunizieren und um wettbewerbsfähig zu bleiben.  

Mobile Kommunikation 

Mit dem Aufstieg von Smartphones und Tablets hat sich auch die Art und Weise, wie wir Informationen konsumieren, dramatisch verändert. Die mobile Kommunikation ist zu einem wichtigen Bestandteil unseres Alltags geworden, und als Unternehmen müssen wir unsere Kommunikationsstrategien entsprechend anpassen. Mobile Apps, Push-Benachrichtigungen und mobile-optimierte Websites sind nur einige Beispiele dafür, wie wir sicherstellen können, dass wir mit unseren Bezugsgruppen über mobile Geräte effektiv kommunizieren. 

Gamification, VR und AR 

Mit Gamification können wir das Engagement steigern. Wir können Quizzes, Rätsel oder Wettbewerbe erstellen, bei denen Kunden Punkte sammeln oder Belohnungen erhalten. Eine spielerische und interaktive Erfahrung, die die Beziehung zwischen uns und unserer Bezugsgruppe fördert. Auch durch den Einsatz von Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) schaffen wir immersive und interaktive Erlebnisse, in denen die Leute ins Thema eintauchen. Zum Beispiel können wir AR-Anwendungen entwickeln, um Produkte virtuell auszuprobieren oder virtuelle 3D-Touren durch Produkte oder Orte anzubieten. Auch hier erhalten wir eine aktive Kommunikation und erschaffen eine einzigartige Erfahrung. 

Als ausgebildeter Public Historian, der für die Geschichts- und Kulturvermittlung ausgebildet ist, finde ich den Einsatz von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) in Museen besonders spannend und bereichernd. Museen können virtuelle Ausstellungen erstellen, bei denen Besucher mithilfe von VR-Headsets in eine vollständig digitale 3D-Umgebung eintauchen. Sie erhalten dadurch Zugang zu Exponaten, die möglicherweise nicht vor Ort gezeigt werden können, oder erleben die Simulation historischer Szenarien. Durch VR können Besucher*innen Museen und historische Stätten virtuell erkunden, ohne tatsächlich vor Ort sein zu müssen. Sie können beispielsweise durch Simulationen von alten Schlössern, Ruinen oder historischen Städten navigieren und Informationen über die Exponate erhalten. Durch interaktive Exponate: VR und AR können in Form von interaktiven Exponaten eingesetzt werden. Besucher können beispielsweise AR-fähige Geräte verwenden, um Informationen zu einem Exponat zu erhalten, indem sie ihr Gerät auf ein Objekt richten und zusätzliche digitale Inhalte wie 3D-Modelle, Videos oder Erklärungen erhalten. Mithilfe von VR werden beschädigte oder verlorene Artefakte virtuell rekonstruiert und Besucher*innen können dann die originalgetreue Darstellung der Artefakte betrachten und deren Geschichte besser verstehen. VR und AR schaffen eine völlig neuartige Lernumgebung in Museen und historische Ereignisse oder Prozesse werden in einer immersiven und interaktiven Weise erlebt, die das Lernen spannender und nachhaltiger gestaltet.  

Die Anwendungen von VR und AR ermöglichen Museen, ihre Ausstellungen zu erweitern, neue Zielgruppen anzusprechen und das Besuchererlebnis zu verbessern, indem sie eine tiefergehende Interaktion und eine stärkere Einbindung der Besucher ermöglichen. Wenn Sie das nächste Mal ein Museum besuchen, schauen Sie doch mal gezielt nach einer VR- oder AR-Station – es lohnt sich.  

Personalisierte und interaktive Inhalte 

Die Zeiten allgemeiner Massenkommunikation sind nahezu vorbei (Fernsehen, Radio, Zeitungen). Heute suchen viele personalisierte Inhalte, die auf individuelle Interessen und Vorlieben zugeschnitten sind. Über interaktive Inhalte wie Videos, Live-Streams und Webinaren können wir aktiv an der Kommunikation teilnehmen. Damit bieten sich interessante Möglichkeiten, um eine tiefere Verbindung zur Marke und zum Unternehmen aufzubauen. 

Durch personalisierte E-Mail-Marketingkampagnen können wir personalisierte E-Mails senden, die auf spezifische Vorlieben, vergangene Einkäufe oder demografische Merkmalen basieren. Diese E-Mails können individuelle Empfehlungen, personalisierte Angebote oder spezielle Gutscheine enthalten. Dadurch wird das Rezeptionserlebnis verbessert und die Bindung zur Bezugsgruppe gestärkt. 

Mit interaktiven Videos erhalten Zuschauende die Gelegenheit, aktiv am Inhalt teilzunehmen. Zum Beispiel können sie Fragen beantworten, Entscheidungen treffen oder interaktive Elemente im Video anklicken, um zusätzliche Informationen oder Angebote zu erhalten. Dies erhöht die Engagement-Rate und sorgt für eine interaktivere, nachhaltigere Erfahrung, die im Gedächtnis bleibt. 

Durch Live-Streamings und Webinare können wir in Echtzeit Fragen stellen, Kommentare abgeben und mit der Gastgeberin interagieren. Durch diese interaktiven Formate nehmen wir aktiv teil und können beim Thema in die Diskussion mit einsteigen.  

Viele Unternehmen setzen bereits personalisierte Chatbots ein, die mit Kund*innen interagieren und individuelle Unterstützung bieten. Diese Chatbots nutzen künstliche Intelligenz, um personalisierte Antworten und Empfehlungen basierend auf den spezifischen Anforderungen und Interessen zu liefern. Eine individuelle Kundenbetreuung rund um die Uhr. Die Integration von künstlicher Intelligenz in die Kommunikationsbranche kann die Effizienz und Qualität der Kundeninteraktion verbessern. Chatbots werden häufig eingesetzt, um gängige Kundenanfragen zu beantworten, Bestellungen entgegenzunehmen und Support zu bieten. Durch den Einsatz von KI können Unternehmen rund um die Uhr verfügbar sein und gleichzeitig personalisierten Service bieten. Viele größere Unternehmen setzen Chatbots erfolgreich ein, um ihren Kunden einen schnellen und effizienten Service zu bieten. Apple verwendet den Chatbot namens „Apple Business Chat“ in der Nachrichten-App auf iOS-Geräten. Kund*innen können den Chatbot nutzen, um Fragen zu Produkten, Reparaturanfragen oder technischen Support zu stellen. Amazon setzt Chatbots in verschiedenen Bereichen ein. Der „Amazon Virtual Assistant“ ermöglicht über Text oder Sprache mit dem Kundenservice in Kontakt zu treten. Zusätzlich nutzen sie Chatbots in ihrem Echo-Gerät mit Sprachassistentin Alexa, um Einkäufe zu tätigen, Fragen zu beantworten oder Smart-Home-Geräte zu steuern. IBM hat „Watson Assistant“ entwickelt, einen Chatbot, der auf ihrer künstlichen Intelligenz-Plattform Watson basiert. Dieser Chatbot wird von Unternehmen weltweit eingesetzt, um Kundenservice, technischen Support und interne Kommunikation zu verbessern. 

Chatbots sind in zahlreichen weiteren Unternehmen und Institutionen in verschiedenen Branchen mittlerweile weit verbreitet. Sie ermöglichen eine effektive Kundenkommunikation, schnellere Reaktionszeiten und eine 24/7-Verfügbarkeit des Kundenservice. 

Influencer-Marketing 

Vor Social Media existierte keine so direkte und breite Verbindung zwischen Prominenten und Publikum wie es heute bei Influencern der Fall ist. Durch die Entstehung von Social-Media-Plattformen und anderen digitalen Kanälen haben Influencer eine neue Form des Einflusses entwickelt, bei der sie über ihre persönliche Konten Inhalte erstellen, ihre Meinungen teilen und Empfehlungen aussprechen. Durch ihre Authentizität und ihren persönlichen Stil bauen sie eine engere Beziehung auf und erreichen ein breites Publikum.

In den letzten Jahren hat das Influencer-Marketing einen enormen Aufschwung erlebt. Aufgrund ihrer Expertise oder ihrer großen Anhängerschaft in sozialen Medien haben sie Einfluss auf Meinungen und (Kauf-)verhalten. Arbeiten wir mit Influencern zusammen, können wir die Reichweite einer Kampagne stark erweitern. Diese Form des Marketings hat sich als äußerst effektiv erwiesen, da Verbraucher oft eher auf Empfehlungen von Personen, die aufgrund ihrer Expertise oder ihrer großen Anhängerschaft in sozialen Medien Einfluss auf das Kaufverhalten anderer Menschen haben. Unternehmen arbeiten mit Influencern zusammen, um ihre Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben und ihre Reichweite zu erweitern. Diese Form des Marketings hat sich als äußerst effektiv erwiesen, da Verbraucher oft eher auf Empfehlungen von Personen vertrauen, denen sie folgen und die sie als vertrauenswürdig erachten. 

Entwicklungen erkennen und nutzen 

Die Transformation in der Kommunikationsbranche hat zu einer Vielzahl von Veränderungen geführt. In der Kommunikation müssen wir uns anpassen, Trends erkennen und die Klaviatur und Sprache der unterschiedlichen Kanäle und Werkzeuge beherrschen. Innovative Kommunikationsstrategien sorgen aber dafür, dass wir mit den ständig verändernden Bedürfnissen und Erwartungen der Kunden Schritt zu halten können. Digitale Medien, mobile Kommunikation, personalisierte Inhalte, künstliche Intelligenz und Influencer-Marketing sind nur einige der Trends, die diese Transformation vorantreiben. Es ist unerlässlich, dass Unternehmen diese Entwicklungen erkennen und nutzen, um effektiv mit ihren Zielgruppen zu kommunizieren und langfristigen Erfolg zu gewährleisten. 

Klassische PR oder moderne Kommunikationsmaßnahmen? 

Die klassische Public Relations (PR) und die aktuelle Kommunikation unterscheiden sich wie wir gesehen haben in mehreren Aspekten. In der klassischen PR lag der Fokus hauptsächlich auf der einseitigen Verbreitung von Informationen und Botschaften an die Öffentlichkeit. Die aktuelle Kommunikation hingegen betont den Dialog und die Interaktion mit der Bezugsgruppe. Es geht nicht nur darum, Informationen zu verbreiten, sondern auch aktiv zuzuhören, auf Feedback einzugehen und es geht um einen echten Austausch zwischen uns und unseren Adressat*innen. 

Die klassische PR konzentrierte sich vor allem auf traditionelle Medienkanäle wie Print, Fernsehen und Radio, um ihre Botschaften zu verbreiten. Die aktuelle Kommunikation nutzt hingegen die Vielzahl digitaler Medien und Plattformen wie Websites, soziale Netzwerke, Blogs, Podcasts und Videoplattformen. Diese ermöglichen eine direktere und breitere Kommunikation mit der Zielgruppe. Während klassische PR-Kampagnen oft einen längeren Planungs- und Umsetzungszeitraum erforderten, ermöglicht die aktuelle Kommunikation eine schnellere und Echtzeit-Reaktion. Wir können schnell auf aktuelle Ereignisse oder Anfragen reagieren und unsere Botschaften in Echtzeit anpassen. Dies erfordert eine erhöhte Flexibilität und Agilität in der Kommunikationsstrategie.  

Die aktuelle Kommunikation legt einen stärkeren Fokus auf die Personalisierung und gezielte Ansprache der Bezugsgruppe. Dank moderner Technologien und datenbasierter Analyse können wir Kommunikation individuell an die Bedürfnisse, Interessen und Vorlieben anpassen. Dadurch können wir relevante Inhalte liefern und eine gute und enge Beziehung aufbauen. Auch nutzt die aktuelle Kommunikation vermehrt den User-generated Content, bei dem Nutzer*innen ihre eigenen Inhalte erstellen und teilen. Wir können diese Inhalte nutzen, um das Engagement, die Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu fördern. Darüber hinaus haben Influencer-Marketing und die Zusammenarbeit mit bekannten Persönlichkeiten in den sozialen Medien eine wichtige Rolle bei der aktuellen Kommunikation übernommen.  

Die Unterschiede zwischen klassischer PR und aktueller Kommunikation verdeutlichen den Wandel in der Branche. Passen wir uns an die sich ändernden Kommunikationsbedürfnisse und -technologien an, kommunizieren wir effektiv und erfolgreich. Ob klassische PR oder integrierte digitale Kommunikationskanäle – auf die richtige und abgestimmte Auswahl und eine gut geplante Redaktion kommt es an.  

Sie möchten Ihre Kommunikation an die aktuellen Trends und Bedürfnisse anpassen? Vereinbaren Sie eine kostenlose Beratung und lassen Sie uns gemeinsam Ihre individuelle Kommunikationsstrategie entwickeln. 

Mein Name ist Patrick Lehmhaus. Ich unterstütze Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen dabei, ihre Kommunikation gezielt zu gestalten – strategisch fundiert, wertebewusst und wirksam. Ob interne Prozesse, öffentliche Auftritte oder persönliche Positionierung: Gemeinsam bringen wir Klarheit in Ihre Kommunikation.

Literaturtipp

Wenn Sie sich näher mit dem Thema “Wandel in der Kommunikation” befassen möchten, kann ich Ihnen folgende interessante Werke empfehlen: 

„The Shallows: What the Internet Is Doing to Our Brains“ von Nicholas Carr – Das Buch untersucht, wie das Internet und die digitalen Medien unsere Denkweise und Kommunikationsfähigkeiten beeinflussen. 

„The Language Revolution“ von David Crystal – Der Autor untersucht den Wandel in der Sprache und Kommunikation im digitalen Zeitalter und diskutiert die Auswirkungen auf Gesellschaft, Bildung und Kultur. 

„Alone Together: Why We Expect More from Technology and Less from Each Other“ von Sherry Turkle – Das Buch erforscht die Auswirkungen digitaler Kommunikationstechnologien auf zwischenmenschliche Beziehungen und die Art und Weise, wie wir miteinander interagieren. 

„Amusing Ourselves to Death: Public Discourse in the Age of Show Business“ von Neil Postman – Das Buch analysiert, wie die Medienlandschaft die Art und Weise, wie wir kommunizieren und Informationen aufnehmen, verändert hat. 

„The Future of Communication“ von Manuel Castells – Das Buch beleuchtet die verschiedenen Aspekte des Wandels in der Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung und des Internets.

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KÜNSTLICHE INTELLIGENZ IN DER PR-ARBEIT

Wird unsere Arbeit bald von einem Programm, einer Künstliche Intelligenz (KI) erledigt und sitzt an Ihrem Schreibtisch bald ein freundlich piepender R2D2, ein depressiver Marvin, wie wir ihn aus Per Anhalter durch die Galaxis kennen oder ein emsiger WallE, der Ihr Projekt und Ihr Unternehmen mit all seinen unterschiedlichen Aufgabenfeldern managt… und einmal ordentlich aufräumt? Auch wenn ChatBots, KI-Schreib- und Analysetools jetzt mehr denn je in aller Munde und im Einsatz sind, ersetzen werden sie uns nicht so leicht – aber sie können weit mehr sein als ein nützliches Werkzeug, das uns den Arbeitsalltag erleichtert.

Schon heute erkennt und verarbeitet sie komplexe Kontexte und auch wenn wir es uns nicht immer bewusst sind, tragen wir sie stets bei uns, als Begleiterin im Alltag: „Alexa, welche ist die schnellste Route zur Westfalenhalle?“, „Siri, spiele mir Alice Cooper.“ und integriert in meiner Smartwatch analysiert sie 24/7 meine Bio-Daten, um mir gesundheitliche Tipps zu geben, damit ich auch noch bis ins hohe Alter fit bleibe. Aber was bedeutet KI für die Zukunft der Öffentlichkeitsarbeit, der Kommunikation und des Marketings?

Künstliche Intelligenz in der PR-Praxis

In der Medienanalyse kann sie relevante Informationen herausfiltern, um Trends zu identifizieren. Sie analysiert, wie häufig und in welchem Kontext Marken, Produkte, Dienstleistungen oder Personen erwähnt werden. Sie unterstützt uns dabei Meinungen und Interessen zu verfolgen und zu verstehen, damit wir unsere Kommunikationsstrategien entsprechend anpassen können. KI-Tools wie Brandwatch, Mention, Cision oder Talkwalker analysieren die Berichterstattung und benachrichtigen uns über alles Relevante, damit wir zügig auf wichtige Entwicklungen reagieren können.

KI sind sogar in der Lage über eine Sentiment-Analyse, bzw. Stimmungsanalyse, Meinungen, Emotionen und Haltungen zu klassifizieren, die in Texten von Social Media, Rezensionen, Foren oder in Zeitungsartikeln erscheinen. Dadurch kann sie eine positive, neutrale oder negative Stimmung identifizieren und verschafft uns ein Meinungsbild über Ihr Unternehmen, Produkt oder Marke. Wenn es ums Image oder zur Überwachung der Effizienz einer Marketingkampagne geht, ist sie recht nützlich, denn wir können somit schnell auf Belange eingehen oder einen ansonsten ausartenden Shitstorm vermeiden.

Best Practice: Shitstorm-Management

Nike veröffentlichte 2018 eine Werbekampagne mit dem ehemaligen Footballspieler Colin Kaepernick, bekannt für seine Protestaktionen während der US-amerikanischen Nationalhymne. Die Kampagne löste eine große Kontroverse aus und führte zu zahlreichen negativen Reaktionen und Boykottaufrufen. Kaepernick wurde neben Serena Williams und dem Basketballer LeBron James das Gesicht der Jubiläumskampagne, mit welcher das Unternehmen seinen Slogan „Just Do it“ feierte. Teilweise verbrannten Kritiker von Kaepernick deshalb ihre Nike-Sportschuhe oder zerschnitten Socken von Nike und posteten die Bilder in sozialen Medien.

Trotz des Shitstorms, der Scheiterhaufen und der starken Gegenreaktionen gelang es dem Krisenmanagement, die Situation zu kontrollieren und die Kontroverse in eine positive Richtung zu lenken. Das Unternehmen zeigte sich standhaft und unterstützte Kaepernick und seine Botschaft der sozialen Gerechtigkeit. Nike nutzte die Aufmerksamkeit und die kontroverse Diskussion um die Kampagne, um das Unternehmen als progressiv und als Unterstützer sozialer Interessen zu positionieren.

Die Unternehmensführung reagierte schnell auf die negativen Kommentare und Boykottaufrufe, nahm eine klare Haltung ein und verteidigte die Botschaft der Kampagne. Das Unternehmen teilte u. a. über seine sozialen Medien positive Stories und Erfahrungen von Kunden, die die Marke unterstützten und die Kampagne befürworteten. Außerdem banden sie Influencer und Prominente mit ein, die die Botschaft der Kampagne unterstützten und damit weitere positive Reaktionen hervorriefen.

Im Ergebnis stärkte Nike durch seine PR-Kampagne die Marke, verband diese mit starkem sozialen Engagement und steigerte nebenher noch seine Verkaufszahlen. Nike festigte seine Positionierung durch eine smarte Reaktion auf den Shitstorm und nutzte die Chance der öffentlichen Debatte, um seine Werte zu kommunizieren, Vertrauen zu erhalten und auszubauen und sich als Marke zu stärken. Das Unternehmen baute außerdem eine starke Bindung zu einer neuen Zielgruppe aus.

Kaepernick wurde inzwischen zu einem Symbol der Bürgerrechtsbewegung, sein rotes Trikot vom ersten Protesttag mit der Nummer „7“ wurde im Smithsonian National Museum in Washington, D.C. im Rahmen einer Black-lives-matter-Ausstellung aufgehängt.

Mit KI können wir zielgenauere und effektivere Kommunikationsstrategien entwickeln, denn die KI filtert beispielsweise Vorlieben für bestimmte Produkteigenschaften heraus und zeigt uns Interessen und Verhalten diverser Zielgruppen. Sicherlich sind Sie bereits mit Chatbots in Kontakt getreten. Diese KI-gesteuerten Dialogpartner*innen beantworten uns häufig gestellte Fragen und unterstützen uns bei Anfragen und Problemen. Moin.ai hat dafür acht gute Beispiele für Chatbots für unterschiedliche Anwendungsfelder zusammengestellt: „Chatbots – Beispiele aus der Praxis“.

KI analysiert große Mengen an Daten, erkennt Muster und trifft Vorhersagen. PR-Profis können diese Erkenntnisse nutzen, um zukünftige Trends und Entwicklungen vorherzusagen, ihre Strategien zu optimieren und fundierte Entscheidungen zu treffen. Sie greift in beinahe jedes erdenkliche Arbeitsfeld der PR ein, bei dem Daten analysiert, zusammengetragen, kategorisiert, priorisiert und erstellt werden: Von der Content-Erstellung über die Influencer- und Zielgruppenanalyse bis hin zum Krisenmanagement; Erkenntnisse nutzen, Strategien optimieren und fundierte Entscheidungen treffen durch KI-gestützte Datenanalyse und Prognosen.

Was vor wenigen Jahren noch eine mühsame Fleißarbeit war, die viel Geduld erforderte, wenn wir manuell Suchbegriffe und Pressespiegel zusammenfassten, erledigen diese Plattformen und Tools heute automatisch und beziehen ein immenses Datenvolum mit enormer Geschwindigkeit ein.

Ein Beispiel für eine solche KI ist Signal AI, über die Kommunikationsteams relevante Medienberichterstattung verfolgen können. Die KI analysiert schnell und umfassend große Datenmengen, die wir manuell gar nicht bewältigen könnten. Derartige Tools sind allerdings auch sehr kostspielig und sowohl der Zugang zu diesen Plattformen als auch die Arbeitsstunden der Nutzer*innen müssen bezahlt werden. Viele Interessenvertretungen und Organisationen verfügen weder über das Budget, das Fachwissen noch über die Zeit, um sich in solch komplexe Angebote einzuarbeiten und sie effektiv zu nutzen. Obwohl es für einige von ihnen definitiv von Vorteil wäre.  Hier offenbart sich das Ungleichgewicht auf dem Markt der Meinungsmacht. Große Akteure haben gegenüber den kleinen genügend Ressourcen. Dadurch haben internationale Konzerne im Vergleich zu deutschen Industrieverbänden einen größeren Vorteil und Gestaltungsspielraum auf dem Spielfeld der Medien. Interessenvertretungen und kleinere mittelständische Unternehmen stehen bei der Anwendung von KI hinten an und geraten ins Hintertreffen, da sie sich KI-Tools nicht leisten können oder nicht über die nötigen Kompetenzen und das Wissen verfügen, sie effektiv anzuwenden.

Übernimmt die KI in Zukunft die Redaktion?

Fehlt der menschliche Faktor, die persönliche Interaktion im zwischenmenschlichem Verständnis, wirkt es sich negativ auf das Verhältnis zwischen uns und den Menschen aus, die wir erreichen wollen. PR wird sich allerdings vermehrt auf strategische und konzeptionelle Fortentwicklung und Optimierung konzentrieren können, da repetitive Aufgaben durch KI abgelöst werden können. Ein großer Fokus wird auf ethische Grundsätze und Datenschutz liegen, denn der Umgang und die Nutzung von derart großen Datenmengen erfordert es sicherzustellen, das personenbezogene Daten ausreichend geschützt werden, Gesetze und ethische Standards eingehalten werden. Weiterhin müssen wir die Ergebnisse, die KI uns liefert kritisch überprüfen und deren Zuverlässigkeit und Objektivität sicherstellen. Eine allzu große Abhängigkeit von Softwares und Tools kann zudem problematisch werden, wenn wir mal nicht auf sie zugreifen können, sie beschädigt sind oder ausfallen. Unabhängig von technischen Schwierigkeiten muss die PR hier stets handlungsfähig bleiben.

Sie sehen also, dass die KI auch im Bereich der PR keinesfalls uns Menschen ablöst, sondern vielmehr einen Wandel vorantreibt, indem eine ausgewogene Kombination aus menschlichen Fähigkeiten und der Unterstützung von KI eine gute Herangehensweise ist, um Potentiale zu nutzen und Risiken zu minimieren.

Der menschliche Faktor

Somit ist und bleibt KI auch im Bereich der PR ein funktionales und ergänzendes Werkzeug, die wichtige menschliche Kompetenzen nicht ersetzen kann, wie die kritische Einschätzung einer Lage oder das Hinterfragen von Informationen, kreatives Schaffen und die Fähigkeit des Einfühlungsvermögens, der Aneignung von spezifischen Umgangsformen, die in der kulturellen und interkulturellen Kommunikation eine bedeutende Rolle spielen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen an dieser Stelle einen Überblick über die Rolle der KI im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und einige Ideen und Gedanken mit auf den Weg geben. Für menschliche Expertise und die Entwicklung einer PR-Strategie stehe ich Ihnen mit meiner Kreativität, Intuition und meinem Verständnis für Zielgruppen und Trends gern zur Seite, um eine wirkungsvolle und menschenzentrierte Kommunikation aufzubauen.

Literaturtipps:

Drei empfehlenswerte Bücher zum Thema „Künstliche Intelligenz und PR“:

„Public Relations in the Artificial Intelligence Era“ von Trevor Davis und Doug Berger: Dieses Buch untersucht die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die PR-Branche. Es behandelt Themen wie automatisierte Medienüberwachung, datenbasierte Entscheidungsfindung und die Integration von KI in PR-Strategien.

„The Future of PR and Advertising: AI, Bots, and Big Data“ von Sandra Wachter: Das Buch beleuchtet den Einfluss von Künstlicher Intelligenz, Chatbots und Big Data auf die Zukunft von PR und Werbung. Es diskutiert die Chancen und Herausforderungen, die sich aus der Integration dieser Technologien in die Kommunikationsbranche ergeben.

„AI in Marketing, Sales and Service: How Marketers without a Data Science Degree can use AI, Big Data and Bots“ von Peter Gentsch: Obwohl das Buch sich nicht speziell auf PR konzentriert, bietet es dennoch wertvolle Erkenntnisse darüber, wie wir Künstliche Intelligenz und Big Data im Marketing und Kundenservice einsetzen können. Diese Themen sind eng mit der PR verbunden, da sie ebenfalls auf Kommunikation und Beziehungsaufbau abzielen.

Mein Name ist Patrick Lehmhaus. Ich unterstütze Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen dabei, ihre Kommunikation gezielt zu gestalten – strategisch fundiert, wertebewusst und wirksam. Ob interne Prozesse, öffentliche Auftritte oder persönliche Positionierung: Gemeinsam bringen wir Klarheit in Ihre Kommunikation.

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Innovativ und zielgerichtet – Mit Öffentlichkeitsarbeit Erfolg im Bildungssystem erzielen

Neue Schüler*innen und Sponsoren gewinnen, dazu das Image der Schule und die Beziehungen zu den Eltern und die eigene Identität stärken und an der Profilierung des Images arbeiten, um im Wettbewerb zu bestehen, sind Anforderungen an Leitungen und Lehrkräfte, die in Zeiten akuten Lehrkräftemangels und Überlastung sicherlich nur sehr schwer von internen Arbeitsgruppen bewältigt werden können.  

Dabei kann Kommunikation in und für Bildungseinrichtungen vieles bewirken und die Institution auch an sich positiv verändern. Wie ich an verschiedenen Arbeits- und Projektstellen feststellen konnte, können bereits minimal strategisch gut ausgefeilte Schritte in der PR ein positives Selbst- und Leitbild gezielt nach außen tragen, wichtige Interessengruppen überzeugen und eine signifikante Steigerung in der öffentlichen Wahrnehmung schaffen, damit unsere Nachwuchskräfte und ihre Eltern wissen, dass sie an einer qualitativen und zukunftsorientierten Bildung teilhaben.

In diesem Beitrag gehe ich auf die Kernthemen der PR-Arbeit für Bildungseinrichtungen ein, speziell am Beispiel einer weiterführenden Schule, und gebe einen Einblick in einige sehr effiziente Wege die Außendarstellung zu optimieren. Zum gesamten Komplex der Kommunikation gehören sämtliche Felder der inneren und äußeren Kommunikation dazu, wie Unterrichtsstunden, Workshops, Seminare oder Elternabende, denn diese Dinge müssen stimmen, also durchdacht und mit Herz von den Expert*innen, sprich den Lehrenden, gestaltet und nach besten Wissen und Gewissen umgesetzt sein. Die Kernaufgaben der Bildungseinrichtungen sind es, zu lehren, Bildung, Kenntnissen und Fähigkeiten zu vermitteln, Motivation und Engagement zu fördern etc., also Bildung in sämtlichen persönlichen und sozialen Facetten zu umfassen. Gute PR kann diese Prozesse begleiten, mitgestalten und – der entscheidende Punkt – nach außen tragen, an die Öffentlichkeiten, die Sie für sich gewinnen wollen, die Sie überzeugen möchten, dass das, was Sie tun, gut und wichtig ist – für die Schüler*innen, für die Gesellschaft.

Das Bild von Bildung und Schule in der digitalen Welt

Die klassischen Medien im Print sind schon längst durch die Onlinekommunikation erweitert worden. Studierende, Schüler*innen und Eltern informieren sich über die Website der Institution, deren Messangerdiensten oder Social-Media-Kanälen. Man sollte auch bedenken, dass die inoffiziellen Kanäle, gerade im Schulbereich, sehr häufig verwendet werden, um Informationen auszutauschen. Die Kehrseite von Social Media weckt hier direkt Assoziationen von Lehrer*innen-Ranking über Cybermobbing bis hin zu mangelnden Datenschutz. Dass Bildungseinrichtungen wie Schulen im Netz und im Bereich Social Media präsent sind, auch ohne aktive, kontrollierte und systematische Kommunikation, sollte uns stets bewusst sein.

Herausforderungen und Chancen treffen an diesem Punkt zusammen, denn Bildungseinrichtungen ist es nun möglich, stärker als in der prädigitalen Ära Informationen nach außen zu tragen, aktive, reichweitenstarke Kommunikation im Sinne eines offenen Dialogs zu fördern und ein positives Image aufzubauen, zu kontrollieren und zu erhalten. Gute Öffentlichkeitsarbeit sorgt für Transparenz und ein positives Image. Wenn eine gut gelungene Benefizveranstaltung Ihrer Schule in der Zeitung erscheint, ist das ein Gewinn an Prestige. Schüler*innen und Eltern identifizieren sich mit der Schule, sind motiviert sich einzubringen und vertrauen der Institution. Und Vertrauen fördert die Handlungsfreiheit der Schule. Darum ist es unerlässlich, eine aktive und bewusste Öffentlichkeitsarbeit an Bildungseinrichtungen wie Schulen, Hochschulen, Kollegs und Universitäten sowohl intern als auch extern gewinnbringend einzusetzen, um ein positives Image zu fördern. Eine komplexes Unterfangen, dass mit vielen Stolperfallen aufwartet. Doch mit Planung, Struktur und dem aufrichtigen Spirit der Gemeinschaft aus Leitung und Kollegium, ist gute PR auf eine solide Grundlage zu stellen.

Schwerpunkte vermarkten und durch ein starkes Profil die Attraktivität steigern

Auch Bildungseinrichtungen stehen im Wettbewerb, was eine überzeugende Identität und ein stimmiges Leitbild umso wichtiger macht, die in alle Kommunikationsmaßnahmen, die an die Öffentlichkeiten gebracht werden, durchscheinen sollten. Wenn Ihre Schule sich gut vor Eltern, Sponsoren und Schüler*innen erkennbar anhand Ihres Leitbilds profiliert, kann sie zu einer authentischen und überzeugenden Marke werden. Das Profil definiert Ihre Angebote klar und eindeutig, zeigt Eltern Ihre Schwerpunkte und damit erhalten auch neue Schüler*innen und deren Eltern eine klare Vorstellung von dem, was Ihre Schule zu bieten hat. Gibt es in Ihrer Institution besondere Förderungen im sprachlichen oder naturwissenschaftlichen Bereich? Sind Sie bereits bekannt für spannende AGs in Sachen Musik, Theater und Kunst? Fördern Sie junge Menschen besonders durch ein breites Angebot an Sportprogrammen? Zeigen Sie innovative Lehrmethoden auf Social Media, informieren Sie Eltern über Ihre engagierten Lehrkräfte in einem fortlaufenden Blog und fördern Sie Projekte durch Bekanntmachung in lokalen und regionalen Medien, indem Sie Ihr Pressenetzwerk pflegen und weiter ausbauen.

Wie möchten Sie Ihre Schule nach außen darstellen? Was sind Ihre zentralen Botschaften und Besonderheiten? Wie kann Ihr Image zum Traumimage werden?

Öffentlichkeitsarbeit für Schulen

Zielgerichtete und effektive Öffentlichkeitsarbeit an Bildungseinrichtungen können wir auf vielen Wegen voranbringen und gewinnbringend einsetzen. Neben den klassischen Printmedien spielen heute vor allem die Instrumente der Online-Kommunikation eine bedeutende Rolle: Website, Blog, Social Media & Messangerdienste. In diesem Zusammenhang gibt es viele Fragen zum Rechtlichen und einige Stolperfallen, die aber mit einer durchdachten Strategie und Planung umgangen werden können. Lassen Sie uns die passenden Kanäle, ausgehend von Ihrem Leitbild, gemeinsam orchestrieren.

Sieben erste Schritte – eine kleine Checklist möglicher Maßnahmen

1. Zielgruppe definieren: Möchten Sie Eltern, Schüler*innen oder andere Interessengruppen ansprechen? Jede Zielgruppe hat spezifische Interessen und Bedürfnisse.

2. Kommunikationskanäle auswählen: Welche Kommunikationskanäle nutzen Sie, um Ihre Zielgruppe zu erreichen? Hierzu gehören die Schulhomepage, Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram, Schülerzeitungen, lokale Medien oder Informationsveranstaltungen.

3. Inhalte planen: Überlegen Sie, welche Inhalte Sie über diese Kanäle kommunizieren möchten – Neuigkeiten aus dem Schulalltag, Erfolge von Schüler*innen und Lehrkräften, wichtige Termine, Informationen über Lehrpläne, Bildungsangebote und Events.

4. Verantwortliche Personen benennen: Wer ist für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig? Möglicherweise können Sie eine Arbeitsgruppe oder einen Verantwortlichen für die Öffentlichkeitsarbeit ernennen.

5. Planung: Legen Sie einen Zeitplan fest, wann und wie oft Sie Inhalte über die verschiedenen Kanäle kommunizieren möchten. Ein geeigneter Redaktionsplan gibt Ihnen die Übersicht der relevanten Themen und Adressat*innen.

6. Umsetzung: Setzen Sie Ihre Pläne um und veröffentlichen Sie regelmäßig Inhalte auf Ihren ausgewählten Kanälen. Achten Sie dabei auf Qualität, Konsistenz und Relevanz. Gehen Sie zeitnah auf Feedback ein.

7. Evaluation: Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Erfolg. Hierzu können Sie die Besucherzahlen Ihrer Schulhomepage oder Social-Media-Plattformen auswerten, Feedback von Eltern oder Schüler*innen einholen und die Teilnehmerzahlen der Veranstaltungen auswerten.

Durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit können Sie das Image Ihrer Schule verbessern und das Interesse von Eltern, Schüler*innen, Kollegium, Verwaltung, Leitung, die Kommune und alle potenziellen Stakeholder auf sich ziehen.

Sie möchten Ihre Einrichtung, Ihr Bildungsprojekt oder Ihre Bildungsinitiative mithilfe eines zielgruppengerechten Auftritts in Print und Online an die richtigen Menschen bringen? Dabei unterstütze ich Sie und Ihr Team gern und stehe Ihnen mit meiner Expertise zur Seite.

Mein Name ist Patrick Lehmhaus. Ich unterstütze Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen dabei, ihre Kommunikation gezielt zu gestalten – strategisch fundiert, wertebewusst und wirksam. Ob interne Prozesse, öffentliche Auftritte oder persönliche Positionierung: Gemeinsam bringen wir Klarheit in Ihre Kommunikation.

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Wirksames Auftreten durch eine starke Unternehmensidentität

Identität, Image und Reputation

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen zeigen, dass es sich lohnt in den Spiegel zu schauen und sich nicht nur zu fragen: Wer bin ich (und wenn ja, wie viele?), sondern auch: Wie werde ich wahrgenommen und was bedeuten meine Handlungen und Maßnahmen der Kommunikation für meinen Ruf, meine Reputation? Die Konzepte Image und Reputation und die Rolle der Identität (Corporate Identity) eines Unternehmens sind historisch in unterschiedlichen Fachdisziplinen verankert, sind eng miteinander verbunden, weisen aber auch klare Unterschiede auf, die in einem Kommunikationsprozess beachtet werden sollten. Es sind Wahrnehmungsphänomene, bei denen Sie als Unternehmen, Stiftung, Start-Up und im Freiberuflichen hinsichtlich bestimmter Attribute wahrgenommen und bewertet werden. Während sich Images jedoch im Individuum manifestieren, entsteht Reputation erst dann, wenn viele Menschen ein Reputationsobjekt wahrnehmen und Wissen und Bewertungen darüber interpersonell oder medienvermittelt austauschen. Ihre Reputation kann strategisch gesteuert werden, um ihre Potentiale als Wert zu kommunizieren. Dies geschieht über Analyse, Planung, Implementierung und Evaluation kommunikationsstrategischer Maßnahmen. Zu Anfang eines jeden Unternehmens, eines jeden Projekts sollte dies geschehen und falls nicht, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt sich darüber Gedanken zu machen, denn gerade im Zeitalter des Digitalen sind diese drei Konzepte vielleicht für den Erfolg und die Erreichung Ihres Ziels wichtiger denn je.

Außenwahrnehmung im Fokus

Die Konzepte der Unternehmensidentität, der Unternehmenskultur und des Unternehmensimages beeinflussen die Reputation eines Unternehmens. Sie unterscheiden sich in einigen wichtigen Punkten, aber überschneiden und überlagern sich auch. Der Begriff „Image“ wird häufig synonym mit „Identität“ und „Reputation“ verwendet. Das Image ist die Art und Weise, wie Außenstehende eine Organisation wahrnehmen. Es sind Gefühle und Überzeugungen über das Unternehmen, die in den Köpfen seiner Stakeholder, seiner Bezugsgruppen existieren. Innerhalb des Marketings gibt es häufig nur einen stark begrenzten Zugang dafür, wie sich interne organisatorische Faktoren auf das Unternehmensimage auswirken. Sein Schwerpunkt liegt deshalb auf den externen Bildern, die von Kunden, Lieferanten und anderen Öffentlichkeiten aufgebaut werden. In den letzten zwanzig Jahren wird den Begriffen Image und Identität in der Wissenschaft und im Management immer mehr Aufmerksamkeit zuteil. Das liegt einerseits daran, dass wir in einer stark medialisierten Gesellschaft leben, die mit Bildern gesättigt ist – 151 Minuten am Tag verbringen wir allein mit unseren Smartphones. Marketing und Unternehmenskommunikation argumentieren deshalb, dass Sichtbarkeit und Reputation in einem unübersichtlichen und stark konkurrenzbehafteten Umfeld die Fragen der Identität und des Images zu wichtigen Themen für Organisationen in breiten Bereichen der Gesellschaft machen. Die symbolischen Dimensionen der Unternehmensaktivitäten weiten sich dadurch immer weiter aus. Über Symbole und Symbolsysteme setzen wir uns in Beziehung zu anderen Menschen, Situationen und Objekten. In jedem sozialen System existiert eine Symbolwelt, ein Geflecht von Werten, Normen, Traditionen, Ritualen, Leitbildern, die unser Verhalten — bewusst oder unbewusst — stark beeinflussen.

Entwicklung der Markenkommunikation

Image und Reputation werden also als unterschiedliche Konzepte betrachtet. Ersteres bezieht sich auf die aktuellen Überzeugungen über eine Organisation, Letzteres auf die Interpretationen einer Organisation auf der Grundlage des Verhaltens über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Untersuchungen zur Umsetzung von Techniken und Verfahren im Zusammenhang mit dem Management von Unternehmensimage, Identität und anderen Fragen der Öffentlichkeitsarbeit ist ein sehr beliebtes Gebiet der Unternehmens- und Marketingkommunikation. Das wachsende Interesse am Reputationsmanagement ist zum Teil auf den Erfolg von Krisenmanagementprogrammen zurückzuführen. Ein Blick in die Wirtschaftsgeschichte hilft, um sich dieser Entwicklung bewusster zu werden und um sich selbst in diesem Prozess leichter zu verorten.

Zu Anfang des 20. Jahrhunderts bestimmten Gründer- und Unternehmenspersönlichkeiten die Identität eines Unternehmens. Sie prägten die Philosophie des Unternehmens, sein Verhalten und das Erscheinungsbild, indem sie beispielsweise persönlich Architekten, Graphiker und Designer auswählten und beauftragten, um Ihre Ideen und Vision umzusetzen. Man denke hier an Unternehmen wie Krupp, Siemens, Oetker und Ford. Von etwa 1920 bis 1935 rückte die Marke immer mehr ins Rampenlicht. Sie musste zunehmend Bedingungen erfüllen, wie eine konstante Produktqualität, eine einheitliche Verpackung und Preis sowie eine eigene, geschützte Bezeichnung. Die Marke wurde mit dem Unternehmen identifiziert und somit zum Synonym ganzer Produktgattungen: Nivea, Maggi, Tesa, Tempo etc. Nach den Marken begannen die Unternehmen ab den 1950er Jahren sich dem Design zu widmen und das Erscheinungsbild des Unternehmens erhielt eine zunehmend bedeutendere Rolle.

Die Entwicklung zum Leitbild

In vielen Unternehmen fehlten mittlerweile die identitätsstiftenden Gründer von einst und konnten somit kein Leitbild vorleben und den Mitarbeitern und Interessengruppen Orientierung geben. Durch Fusionen, Aufteilungen in verschiedene Geschäftsbereiche an unterschiedlichen Standorten hatten die Mitarbeitenden es schwer sich mit dem Unternehmen zu identifizieren, sich in der neuen Kultur zurechtzufinden.

Kundinnen und Kunden verloren den Überblick über die in verschiedene Geschäftsfelder aufgesplitteter Unternehmen, hatten keinen Bezug mehr zu ihren ständig wechselnden Ansprechpartnern und etablierte Handelsbeziehungen lösten sich allmählich auf. Hinzu kam, dass die Märkte sich veränderten und gesättigt waren.

Für viele Unternehmen wurde ein harter Wettbewerb zum Überlebenskampf und die Frage, die darüber entschied, ob die Kundschaft das Vertrauen in die Produkte behalten würde. Außerdem mussten Unternehmen sich auf gesellschaftliche Veränderungen einstellen, denn Aspekte wie Ökologie, Klimaschutz und Ressourcenschonung rückten bereits ab dieser Zeit zunehmend in den Fokus einer breiteren Öffentlichkeit. Veränderte Lebensstile und ein neues Wertegefühl erforderte ein Umdenken in der Unternehmenskommunikation, sollte der Anschluss bewahrt und die Attraktivität nicht verloren werden. Wie konnten Unternehmen also den neuen und äußerst hohen Anforderungen an die eigenen Organisationskultur gerecht werden?

Schließlich beschäftigten sich seit Anfang der 1970 Jahre Unternehmen damit, sich selbst eine unverwechselbare Firmenpersönlichkeit zu schaffen. Und zwar auf Basis eines ausformulierten Unternehmensleitbildes. Dadurch sollte das Unternehmen als einheitlicher Akteur wahrgenommen werden. Unternehmenskommunikation, -verhalten und -kultur sollten vereinheitlicht werden, um den Fortbestand der Unternehmen unter den neuen Bedingungen zu sichern.

Entscheidend für die Annahme oder Ablehnung eines Unternehmens sind nicht die einzelnen Daten, sondern die emotionale Wirkung einer Vielzahl von verschiedenen Eindrücken, welche zu einem ganzheitlichen Bild zusammengefügt werden. Auf dieser Erkenntnis baut das Corporate Identity Konzept auf.  Es berücksichtigt dabei alle Dimensionen einer Unternehmensidentität, von der Unternehmenskultur und dem Unternehmensverhalten über den Marktauftritt, die Produkte und Dienstleistungen bis hin zur Kommunikation und zum Design. In all seinen Bereichen ist die Corporate Identity (CI) ein Mittel zur Differenzierung und Optimierung der Potentiale und Ressourcen.

Merkmale und Charakteristika eines Unternehmens

Bei der Internationalen Ausrichtung einer Corporate Identity Strategie erweisen sich die unterschiedlichen Kulturen als besondere Schwierigkeit. Allerdings müssen die kulturellen Bedingungen beachtet werden und eine integrative, ganzheitliche CI-Strategie trägt dazu bei. Um international erfolgreich zu sein, muss die Corporate Identity eine weltweite Relevanz, eine klare visuelle Identität und einen hohen Identifikationswert liefern. Ein eindeutiges Design sollte hier als Ausdruck der Positionierung zur Präsenz im Markt, zur Differenzierung und zur internationalen Wiedererkennbarkeit helfen.

Eine gut geplante und durchgesetzte CI-Strategie stellt eine wertvolle Investition in die Zukunft dar.  Dabei muss das Unternehmen sich selbst treu bleiben. Durch eine professionell gestaltete Corporate Identity gewinnt das Unternehmen einen klaren, prägnanten Auftritt bei der Belegschaft, im Markt und in der Öffentlichkeit. Unternehmen sollten die Chancen, welche eine Corporate Identity bietet, nutzen. Große Firmen wie Coca-Cola, BMW, McDonalds, IBM, Daimler Chrysler u.v.m. nutzen diese wichtige Stellgröße seit jeher, aber auch kleinere Unternehmen, Betriebe und Start-Ups profitieren von einer professionellen Corporate Identity, egal ob es der Handwerksbetrieb um die Ecke oder der Global Player ist.

Deshalb liegen die Perspektiven der CI auch in kleinen und mittleren Unternehmen, denn hier fällt es sogar leichter eine Corporate Identity umzusetzen. Anders als große Unternehmen haben diese viel kürzere Entscheidungswege und wissen meist genau wo ihre speziellen Stärken und Schwächen liegen. Jeder Handwerksmeister kann, durch Darstellung seiner speziellen Fähigkeiten und Kenntnisse, sein Unternehmen bekannt und unverwechselbar machen. Jeder wird dann wissen, warum er gerade für diesen Arbeitgeber leistet und warum er gerade bei ihm seine Blumen oder seine Brötchen kauft.

Unverwechselbar – dank starker Corporate Identity

Eine Corporate Identity verleiht Ihrem Unternehmen ein klares Profil und verdeutlicht Ihre Leistungen und Arbeitsweisen. Sämtliche Unternehmensaktivitäten – vom Einsatz bestimmter Schriften über den Kundenservice bis hin zum Verhalten der Managements werden von ihr durchdrungen und drückt sich dabei in den Bereichen Corporate Design, Corporate Communication und Corporate Behaviour aus. Eine konsequent umgesetzte CI beschränkt sich nicht nur auf die Darstellung des Unternehmens in der Öffentlichkeit, sondern umschließt auch den Auftritt nach innen gegenüber der Belegschaft.

Ein Corporate-Identity-Konzept muss gut geplant und strategisch umgesetzt werden. Schaffen Sie einen hohen Wiedererkennungswert für Ihr Unternehmen mit einer starken Kommunikation auf allen Kanälen. Dabei unterstütze ich Sie gern.

Mein Name ist Patrick Lehmhaus. Ich unterstütze Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen dabei, ihre Kommunikation gezielt zu gestalten – strategisch fundiert, wertebewusst und wirksam. Ob interne Prozesse, öffentliche Auftritte oder persönliche Positionierung: Gemeinsam bringen wir Klarheit in Ihre Kommunikation.

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Social Media und Unternehmenskommunikation

Soziale Medien sind eine Sammlung digitaler Technologien und Plattformen, die es ermöglichen, Inhalte und Ideen online zu teilen, zu erstellen und auszutauschen. Auf Social-Media-Plattformen können Nutzer*innen in der Regel Profile erstellen, mit anderen in Kontakt treten und verschiedene Formen der Kommunikation nutzen, z. B. Texte, Bilder, Videos und Live-Streaming.

Beispiele für beliebte Social-Media-Plattformen sind Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn, TikTok, YouTube, Pinterest, Snapchat und Reddit. Jede Plattform hat ihre eigenen einzigartigen Funktionen und Interessengruppen, aber sie alle haben gemeinsam, dass sie es ermöglichen, miteinander zu interagieren und Inhalte in einem sozialen Kontext zu teilen.

Wie jedes andere Phänomen haben auch die sozialen Medien irgendwann ihren Anfang genommen. Hier sind einige Details über die Anfänge der sozialen Medien. Nach dem heutigen Verständnis von Social Media wurden die ersten 1997 entwickelt und auf den Markt gebracht. Es gab jedoch auch eine Software, PLATO, die 1973 an der Universität von Illinois entwickelt wurde. Sie sollte Studierende dabei unterstützen, online zu chatten und Notizen auszutauschen. Aber es fehlten noch einige der heutigen wesentlichen Funktionen, um als soziales Medium im heutigen Verständnis zu gelten, weshalb es noch nicht wirklich als “Social Media” betrachtet werden kann. Six Degrees war in diesem Sinne das eigentlich erste soziale Online-Medium.

Der Name bezieht sich auf die Theorie der „Six Degrees of Seperation“ (dt. Sechs Grade der Trennung, oder “kleine Welt Theorie”). Demnach ist jeder Mensch auf der Welt mit jedem anderen durch nicht mehr als sechs Grade der Trennung verbunden. Es war die erste Website, die es ermöglichte, ein eigenes “Profil” zu erstellen. Was für uns heute selbstverständlich im digitalen Kosmos ist, war zu dieser Zeit eine Revolution. Wenn Sie einen Blick auf die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der sozialen Medien werfen möchten, Wikipedia hat hierfür eine sehr übersichtliche Timeline erstellt.

Der Stellenwert Sozialer Medien

Soziale Medien sind zu einem festen Bestandteil des Lebens der meisten geworden. Milliarden Menschen nutzen soziale Medienplattformen, um mit Freunden und Familie in Kontakt zu treten, sich über aktuelle Ereignisse zu informieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entdecken und Gemeinschaften mit gemeinsamen Interessen aufzubauen. Soziale Medien sind natürlich auch für Unternehmen zu einem wichtigen Marketing- und Werbekanal geworden, da sie eine Möglichkeit bieten, Zielgruppen auf eine persönlichere und interaktivere Weise zu erreichen und anzusprechen als herkömmliche Werbekanäle.

Social Media für die Unternehmenskommunikation

Social Media ist wichtig für die Unternehmenskommunikation, denn es bietet Unternehmen die Möglichkeit, mit Kunden und Zielgruppen auf eine persönlichere und interaktivere Art und Weise in Kontakt zu treten. Hier sind einige Gründe, warum soziale Medien für die Unternehmenskommunikation wichtig sind:

Aufbau von Markenbewusstsein: Soziale Medien ermöglichen es Unternehmen, ihre Marke bekannt zu machen, indem sie regelmäßig Inhalte teilen und mit ihren Followern in Kontakt treten. Dies kann dazu beitragen, dass Unternehmen bei ihrer Zielgruppe im Gedächtnis bleiben und die Markenbekanntheit steigern.

Erhöht die Kundenbindung: Soziale Medien bieten Unternehmen die Möglichkeit, mit ihren Kunden in Echtzeit in Kontakt zu treten und auf deren Fragen, Kommentare und Anliegen zu reagieren. Dies kann dazu beitragen, die Kundentreue zu stärken und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

Bietet Möglichkeiten zur Marktforschung: Soziale Medien bieten Unternehmen die Möglichkeit, ihren Kunden zuzuhören und Feedback zu ihren Produkten und Dienstleistungen einzuholen. Dies kann Unternehmen helfen, verbesserungswürdige Bereiche zu identifizieren und datengestützte Entscheidungen über ihre Marketing- und Geschäftsstrategien zu treffen.

Wie Sie eine Social-Media-Strategie entwickeln

Die Erstellung einer Social-Media-Strategie kann ein komplexer Prozess sein, aber hier sind einige grundlegende Schritte, die Sie befolgen können, um loszulegen:

Legen Sie Ihre Ziele fest: Was wollen Sie mit Ihrer Social-Media-Präsenz erreichen? Ihre Ziele könnten darin bestehen, den Bekanntheitsgrad Ihrer Marke zu erhöhen, Besucher*innen auf Ihre Website zu leiten, Leads zu generieren oder eine Community rund um Ihre Marke aufzubauen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Ziele spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitlich begrenzt sind (SMART).

Identifizieren Sie Ihr Zielpublikum: Wen wollen Sie über soziale Medien erreichen? Definieren Sie Ihre Zielgruppe anhand von demografischen Merkmalen, Interessen und Verhaltensweisen. Nutzen Sie diese Informationen, um auch Buyer Personas zu erstellen, die Ihre idealen Kunden repräsentieren.

Wählen Sie Ihre Plattformen: Nicht alle Social-Media-Plattformen sind gleich, also wählen Sie die Plattformen, die für Ihre Zielgruppe und Ihre Ziele am relevantesten sind. Berücksichtigen Sie dabei Faktoren wie die Nutzerbasis der Plattform, Engagement-Raten, Optionen für die Ausrichtung von Anzeigen und Inhaltsformate.

Entwickeln Sie Ihre Content-Strategie: Erstellen Sie auf der Grundlage Ihrer Ziele, Ihrer Zielgruppe und der ausgewählten Plattformen eine Content-Strategie, aus der hervorgeht, welche Arten von Inhalten Sie erstellen werden, wie oft Sie posten werden und wer die Inhalte erstellen und veröffentlichen wird. Berücksichtigen Sie die verschiedenen Inhaltsformate, die auf den einzelnen Plattformen zur Verfügung stehen (z. B. Texte, Bilder, Videos, Stories, Live-Streams), und wie Sie diese nutzen können, um Ihr Publikum anzusprechen.

Planen Sie Ihre Veröffentlichungen: Legen Sie fest, wie oft Sie auf den einzelnen Plattformen posten werden, zu welchen Tageszeiten Sie posten werden und wie Sie Ihre Beiträge planen. Verwenden Sie ein Tool für die Verwaltung sozialer Medien, um Ihre Beiträge im Voraus zu planen und festzulegen.

Messen und anpassen: Verfolgen Sie Ihre Social-Media-Kennzahlen (wie Engagement-Raten, Reichweite und Konversionen), um zu sehen, wie gut Ihre Strategie funktioniert. Nutzen Sie diese Daten, um Ihre Strategie bei Bedarf anzupassen und datengestützte Entscheidungen darüber zu treffen, was funktioniert und was verbessert werden muss.

Die Entwicklung einer Social-Media-Strategie erfordert kontinuierlichen Einsatz und Flexibilität. Seien Sie also darauf vorbereitet, Ihre Strategie auf der Grundlage Ihrer Ergebnisse und der sich ständig verändernden Landschaft der sozialen Medien anzupassen.

Schreiben für Social Media

Das Schreiben für soziale Medien erfordert einen etwas anderen Ansatz als das Schreiben für andere Plattformen. Hier sind einige Tipps für das Schreiben effektiver Beiträge für soziale Medien:

Seien Sie prägnant: Nutzer*innen von Social Media sind es gewohnt die wichtigsten Informationen auf der Plattform durch Scrollen schnell aufzunehmen, daher ist es wichtig, dass Sie Ihre Botschaft schnell und prägnant vermitteln. Versuchen Sie, Ihre Beiträge auf Twitter unter 280 Zeichen zu halten, und visieren Sie für Plattformen wie Facebook und Instagram 1-2 Sätze an.

Verwenden Sie Bildmaterial: Soziale Medien sind ein sehr visuelles Medium, daher können Bilder oder Videos dazu beitragen, dass Ihre Beiträge herausragen und die Aufmerksamkeit der Menschen gewinnen. Achten Sie darauf, dass die verwendeten Bilder von hoher Qualität und für den Beitrag relevant sind.

Verwenden Sie Hashtags: Hashtags sind eine gute Möglichkeit, um Ihre Inhalte in den sozialen Medien besser auffindbar zu machen. Recherchieren Sie, um relevante Hashtags für Ihre Branche oder Ihr Thema zu finden, und fügen Sie sie in Ihre Beiträge ein.

Seien Sie ansprechend: In den sozialen Medien dreht sich alles um die gegenseitige Kommunikation. Versuchen Sie also, Beiträge zu verfassen, die Ihre Follower dazu anregen, sich mit Ihnen auseinanderzusetzen. Stellen Sie Fragen, führen Sie Umfragen durch oder fordern Sie die Leute auf, ihre Meinung in den Kommentaren zu äußern.

Seien Sie authentisch: Nutzer*innen von Social Media haben ein feines Näschen für unaufrichtige oder übermäßig werbliche Inhalte. Versuchen Sie, in Ihren Beiträgen authentisch und echt zu sein, und konzentrieren Sie sich auf den Aufbau von Beziehungen zu Ihren Followern, anstatt ausschließlich Ihre Produkte oder Dienstleistungen anzupreisen.

Kennen Sie Ihr Publikum: Verschiedene Social-Media-Plattformen haben unterschiedliche Zielgruppen und Erwartungen. Stellen Sie also sicher, dass Sie Ihre Inhalte auf die jeweilige Plattform und Personen abstimmen, die sie wahrscheinlich nutzen. So sind LinkedIn-Nutzer*innen vielleicht eher an beruflichen Einblicken interessiert, während TikTok-Nutzer*innen oft nach Unterhaltung suchen.

Bearbeiten und Korrekturlesen: Auch wenn Beiträge in sozialen Medien oft kurz und informell sind, ist es wichtig, sich die Zeit zu nehmen, Ihre Inhalte zu prüfen und Korrektur zu lesen. Tippfehler können von Ihrer Botschaft ablenken und Ihre Marke unprofessionell erscheinen lassen.

Mit diesen Tipps, können Sie wirksame Inhalte für soziale Medien erstellen, die Ihre Follower ansprechen und Ihnen helfen, Ihre Ziele auf diesen Plattformen zu erreichen.

Sie möchten Social Media gewinnbringend in Ihr Unternehmen integrieren?

In einem ersten kostenfreien Beratungsgespräch können wir uns gern über die Konzeption einer erfolgreich Social Media Strategie für Ihr Unternehmen und über weitere Schritte unterhalten.

Mein Name ist Patrick Lehmhaus. Ich unterstütze Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen dabei, ihre Kommunikation gezielt zu gestalten – strategisch fundiert, wertebewusst und wirksam. Ob interne Prozesse, öffentliche Auftritte oder persönliche Positionierung: Gemeinsam bringen wir Klarheit in Ihre Kommunikation.

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Warum Podcasts? Die Idee hinter einer einzigartigen und persönlichen Beziehung

Podcasts sind zum integralen Bestandteil unserer täglichen Kommunikation geworden. Kaum gibt es noch jemanden, der nicht seine Ration an Nachrichten und Unterhaltung auf der Fahrt zur Arbeit, beim Spazierengehen, beim Training, Hausputz oder fokussiert auf dem Sofa konsumiert. Gute, interessante Inhalte auf die Ohren, seinen Interessen lauschen und dabei nicht wieder vor einem Bildschirm sitzen, denn damit sind die meisten von uns mehr als genug beschäftigt. Deshalb ist die Podcast-App mittlerweile zum vorinstallierten, unlöschbaren Bestandteil auf jedem iPhone avanciert – Podcasts sind längst kein Hype mehr, sondern im digitalen Transformationsprozess die Weiterentwicklung von dem, was wir einst als „Radio“ bezeichneten.

In diesem Beitrag möchte ich mit Ihnen die ersten Schritte zum eigenen Podcast-Projekt unternehmen, denn Podcasting ist ein einzigartiges Medium, dessen Stärke darin besteht, die Aufmerksamkeit Ihres Publikums zu fesseln, um dadurch eine nachhaltige und persönliche Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Publikum herzustellen.

Im Gegensatz zu Blogs oder Videos, bei denen Ihr Publikum Zeit haben muss, um Ihre Inhalte aktiv zu lesen oder anzusehen, können Podcasts auch unterwegs konsumiert werden. Nicht nur in der Welt des Kaffees, sondern auch in der digitalen Welt dreht sich vieles um „to go“. Sie können Unterhaltung, Bildung, Interviews oder weitere einzigartige Hörerlebnisse bieten, die Ihrem Publikum einen wunderbaren Grund liefern, bei jeder Folge mit dabei zu sein.

Podcasts bieten Ihnen außerdem einen weiteren interessanten Aspekt, der häufig zu wenig beachtet wird. Denn Podcasts sind auch für Sie ein ausgezeichnetes Medium der eigenen Reflexion und bietet eine interessante Möglichkeit Ihre Wertschätzung gegenüber Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Ihrer Gäste und gegenüber sich selbst ganz neu ausdrücken. Sie geben anderen und sich selbst eine Stimme, das Gefühl der persönlichen Leistung für etwas, das man selbst zusammengestellt hat, und die Möglichkeit, sich und seine Gedanken auszudrücken. Durch einen authentischen Podcast vermitteln Sie ihrem Publikum ein starkes Gefühl der Zugehörigkeit, vermitteln ein Gemeinschaftsgefühl, holen Ihr Publikum ab und können auf wunderbare Weise diese Beziehung weiter ausbauen und pflegen. Podcasts sind zwischenmenschliche Entwicklungsprozesse, die auf wechselseitiger Achtung und Anerkennung basieren.

Was ist das Ziel Ihres Podcasts?

Als Podcaster und Unternehmerin ist es wichtig, dass Sie sich auch hier vor dem großen Launch Gedanken um die Details machen. Definieren Sie für sich klar, was Ihre Vision ist, was Sie mit diesem Podcast gern erreichen möchten. Was motiviert Sie? Erst dadurch geben Sie Ihrem Podcast-Projekt eine klare Richtung und einen greifbaren Maßstab, an dem Sie Ihre Resultate messen können, eine gerade Linie, der Sie folgen können. Legen Sie für sich den Kern Ihrer Motivation frei, denn Sie werden diesen Antrieb brauchen, um mit Ihrem Podcast Ihre Ziele zu erreichen.

Halten Sie Ihre Ziel schriftlich fest, fixieren Sie sie und achten Sie darauf, dass sie realistisch sind und Ihr Publikum direkt anspricht, es Freude dabei entwickelt, Teil Ihrer Gemeinschaft zu sein. Beginnen Sie mit einem guten Mind-Setting für Ihr Podcast-Projekt. Stellen Sie sich vor, wie Sie in Ihrem Aufnahmeraum sitzen und wie viel Spaß Sie haben werden, wenn Sie sich selbst, Ihre Marke, Ihr Unternehmen oder Ihre Kundinnen präsentieren. Machen Sie sich dabei schon einmal Notizen, brainstormen Sie und schreiben Sie sich auf, worüber Sie gern reden möchten. Sie sind die Expertin. Es sind Ihre Themen. Bleiben Sie nicht zu vage dabei, sondern werden Sie auch an dieser Stelle konkret. Eine klare Definition hilft über Nutzen und Wert des Podcasts für Ihr Publikum Klarheit zu bekommen. Versuchen Sie sich in Ihr Publikum hineinzuversetzen und stellen Sie sich vor, wodurch Sie sich inspiriert fühlen. Möchten Sie ein leidenschaftliches Gespräch führen, möchten Sie locker unterhalten, fasziniert werden, soll Ihre Neugier geweckt werden, möchten Sie es vielleicht sogar etwas abgehobener und „mysteriöser“?

Das Ziel Ihres Podcasts – Once Again: Be SMART

Je klarer Sie diese Zwischenpunkte formulieren, festhalten und definieren können, desto einfacher wird die Entwicklung eines erfolgreichen Podcast-Konzepts. Mit einer klaren Richtung und einem klaren Fokus auf das, was Sie vermitteln möchten, folgen Sie konsequent einer Strategie, die sich daraus entwickelt und Sie an Ihr Ziel führt.

Sie berechnen für sich die schnellste und beste Route, ohne sich in den Verästelungen von schlaglochzerfurchten Nebenstraßen zu verfahren (erst gestern wieder; Straßen im Ruhrpott sind keine Analogie einer gelungenen Podcasts-Strategie).

Spezifisch, messbar, ausführbar, realistisch und terminiert – die SMART-Ziele helfen bei der Durchführung, um Ihr Vorhaben als messbares Resultat zu definieren. An ihnen entwickeln Sie Ihre Pläne und strategische Vorgehensweise, die sie als starken Antrieb für all Ihre Handlungen verwenden können. Smart gesetzte Ziele sind erreichbar und Ihre Vision können Sie mit diesen auch verwirklichen. Diese fünf Elemente geben Ihnen eine ausgezeichnete Grundlage, von der Sie Ihren Podcast erfolgreich launchen können.

Sie haben Ihre Roadmap (SMART-Ziele) und Ihren Treibstoff (Motivation). Aber damit Ihnen auf halber Strecke nicht der Sprit ausgeht, sprechen wir noch einmal kurz über die Motivation, über das große „Warum überhaupt?“, denn aus ihr schöpfen Sie Ihren Mut, ihre Stärke und Resilienz, die sie brauchen, um sich mit vielen erfolgreichen Episoden auf eine spannende Reise zu begeben.

Sie benötigen einen klaren Grund, um die nötige Energie zu erhalten, um den Anstrengungen und Erfordernissen Stand zu halten, um immer weiterzukommen. Mit der Antwort auf das große „Warum“ bestimmen Sie für sich den Prozess, der für Sie persönlich ist, der Sie bewegt und antreibt und Sie auch durch schwierige Situationen weiterbringt. Ein kleiner Tipp: Fragen Sie nicht danach „Was“ Sie antreibt (Erfolg, Prestige, Gewinn), sondern „Wer“. Für wen möchten Sie dieses Projekt in Angriff nehmen? Stellen Sie sich die Menschen vor, mit denen Sie gemeinsam diese Reise unternehmen, denn sie sind der entscheidende Antriebsfaktor – es sind die Menschen.

HEART

Schauen Sie nicht auf den materiellen Gewinn, der vielleicht durch das resultiert, was ein guter Podcast und eine integrierte Kommunikationsstrategie mit sich bringen kann. Das wird Ihre Motivation nicht auf Dauer aufrechterhalten. Die Motivation eines Podcasts, das Herzstück eines Podcasts, ist Ihr „Wer?“ – es sind die Menschen, die Sie mit Ihrem Podcast repräsentieren möchten.

Diese Menschen sind Ihnen wichtig, denn durch sie erhalten Sie einen starken, nachhaltigen und erfüllenden Austausch von Emotionen und das treibt Sie an und das verbindet Sie mit Ihrem Publikum langfristig. Lassen Sie Menschen zu Wort kommen, die häufig im Hintergrund alles zusammenhalten und sonst bisher nie die Möglichkeit hatten, sich zu präsentieren. Gewähren Sie Ihrem Publikum Einblicke hinter die Kulissen aus Ihrem Unternehmen, lassen Sie Ihre Mitarbeiter und Kundinnen zu Wort kommen und Sie erhalten und schenken ganz neue Arten von Inspirationen und Antrieben. Zeigen Sie in Interviews, mit wie viel Herz die Menschen bei Ihrer Arbeit sind. Wagen Sie sich couragiert in die Nischen hinein, die die Neugier Ihres Publikums wecken und ihnen einzigartige Einblicke gewähren. Das ist Ihr Antrieb, Ihre nachhaltige, nie versiegende Energiequelle: HEART – Herzlich, engagiert, authentisch, respektvoll und tapfer.

… und das nächste Mal unterhalten wir uns dann einmal ganz konkret über die Konzeptentwicklung, Umsetzung und Veröffentlichung eines guten Podcasts.

Mein Name ist Patrick Lehmhaus. Ich unterstütze Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen dabei, ihre Kommunikation gezielt zu gestalten – strategisch fundiert, wertebewusst und wirksam. Ob interne Prozesse, öffentliche Auftritte oder persönliche Positionierung: Gemeinsam bringen wir Klarheit in Ihre Kommunikation.

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Corporate Identity – Die unverwechselbare Persönlichkeit

Der Begriff Corporate Identity (CI) bezeichnet die Identität Ihres Unternehmens und präsentiert seine Persönlichkeit durch eine einheitliche Erscheinung nach außen. Die CI definiert, wer Sie sind und für was Sie stehen. Sie dient als wichtige Grundlage für Ihren Unternehmenserfolg, denn auf ihr basieren Ihre strategischen Maßnahmen und Projekte. Sie formt Ihre Kommunikation, mit ihr gewinnen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und entwickeln und etablieren Ihre Produkte – letztlich gewinnen, überzeugen und erhalten Sie durch eine starke CI Ihre Kundinnen und Kunden.

Was verbirgt sich hinter dem Konzept der Corporate Identity?

Die CI steht für Ihre Werte, Ihre Authentizität und ist Grundlage für die Art und Weise, wie Ihr Unternehmen auf dem Markt auftritt, sich verhält und präsentiert. Sie spiegelt Ihre Visionen und Ziele wider und ist Symbol Ihres Alleinstellungsmerkmals. Mit einer herausragenden und einzigartigen Corporate Identity positioniert sich Ihr Unternehmen als ein Fels in der Brandung in einem Meer des stetig wechselnden und wankenden Marktes. Durch Ihr aussagekräftiges, einheitliches, vertrauenerweckendes und authentisches Erscheinungsbild zeigen Sie den Menschen, dass Ihr Unternehmen ein solcher Fels ist, auf den sie sich verlassen können.

Verankern Sie sich im Gedächtnis der Menschen

Wie bleibt Ihre Marke und Ihr Unternehmen im Gedächtnis der Menschen? Ein starkes Markenbewusstsein ist der Garant für einen nachhaltigen unternehmerischen Erfolg und damit Grundlage Ihrer Corporate Identity. Fehlt es Ihnen an Persönlichkeit, an Charakter und Einzigartigkeit, werden Sie nicht wahrgenommen und Ihr Unternehmen versinkt in den Wogen des Austauschbaren.

Bekannte Weltstars einer starken Corporate Identity

Der typische Geruch von Nivea, ein Erfolg, der seit beinahe einhundert Jahren über die einfache Hautcreme hinaus geht. Der Produzent Beiersdorf AG etablierte eine Marke, die heute eine breite Produktpallette an unterschiedlichsten Körperpflegemitteln und Kosmetikprodukten abdeckt. Einzigartig bleibt ihnen allen der Geruch und die Optik, die seit 1925 eine unverwechselbare und einzigartige Marke darstellt – der blaue Farbtone Pantone 280 ist eine weltweit geschützte Marke und DER Nivea-Farbton.

Das Corporate Design ist der rote Faden, der sich durch die Geschäftszweige und Produktfelder zieht und damit auf immer wieder neue Weise wirbt und mit Kritik umgeht. So enthalten die Produkte nach eingehender harscher Kritik beispielsweise selbst kein Plastik mehr und der Produzent wirbt mittlerweile damit, seine Produkte aus recyceltem Plastik herzustellen. Mit dieser Kampagne reitet er also direkt auf der grünen Welle nachhaltiger Produktion.

Etliche weitere Beispiele ließen sich hier aufführen, denken wir an Marken wie Nike, Apple, Facebook und Lego. Sie alle eint eine starke Corporate Identity, sie sind authentisch und zeigen ihre einzigartige Persönlichkeit. Sie verfügen über eine unverwechselbare Marke, die ihre Philosophie, ihre Werte, Visionen und Ziele repräsentiert.

Eine durchdachte Corporate Identity für Ihren Erfolg

Darum bleibt es ein unschätzbarer Wert, Ihre Corporate Identity hervorzuheben und sie mit einem schlüssigen und authentischen Konzept herauszuschälen. Jede nachhaltige Markenstrategie verfolgt ihren unverwechselbaren Stil, der nach außen wirkt und sichtbar ist und mit einem Auftritt überzeugt, der Vertrauen erweckt und der jede kommunikationsstrategische Maßnahme gezielt ihre spezifische Zielgruppe ansprechen lässt. Ziel Ihrer Corporate Identity ist eine eigenständige und unverwechselbare Persönlichkeit mit hohem Wiedererkennungswert.

Auf dem Weg zum durchweg positiven Image

In den 70er Jahren taucht der Begriff Corporate Identity erstmals auf, wurde von US-amerikanischen Werbeberatern geprägt und umfasste alle Aktivitäten der Unternehmenskommunikation als eines der wichtigsten Werkzeuge, um das Unternehmensimage zu prägen. Zum ersten Mal wurde die Persönlichkeit eines Unternehmens in eine Strategie integriert, die verschiedene Identitätsmerkmale wie Philosophie, Kultur, Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild in einem strategischen Gesamtkonzept vereint. Vorreiter waren u. a. BMW, BASF, ARAL und Daimler Benz. Eine klare Identität sollte ihre Unternehmen unverwechselbar machen und helfen, die Unternehmensziele zu erreichen. Die Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit für das Unternehmen sollte entsprechend des Leitbilds des Unternehmens strategisch geplant werden.

Die Corporate Identity sorgte dafür, dass sämtliche Unternehmensaktivitäten aufeinander abgestimmt und in Einklang gebracht wurden, somit auch der visuelle Auftritt des Unternehmens, sein Verhalten und die Unternehmenskommunikation.

Um Vertrauen aufzubauen und sich vom Wettbewerb abzugrenzen, entwickelten die Firmen eine eigene Unternehmensidentität und setzten dabei häufig auf die Unterstützung externer Agenturen. Eine einzigartige und starke Corporate Identity trägt bis heute dazu bei, dass neu eingeführte Produkte einen positiven Imagetransfer von bereits bestehenden Angeboten erzielen.

Die CI ist also entscheidend für Ihr Unternehmensimage. Nach innen stellt es sicher, dass Mitarbeitende sich den Werten entsprechend verhalten, die das Leitbild Ihres Unternehmens widerspiegeln. Außerdem trägt sie zu einer positiven Unternehmenskultur bei.

Das Zusammenspiel der einzelnen Instrumente

Im Wesentlichen spielen – wie bei jeder guten Rockband – drei Instrumente zusammen und erzeugen das Klangbild oder den Gesamteindruck Ihres Unternehmens. Sie müssen unbedingt miteinander harmonieren, damit sie überzeugend wirken können: Corporate Design (optisches Erscheinungsbild), Corporate Behavior (Verhalten) und Corporate Communication (Kommunikation).

Das Corporate Design wird häufig mit der Corporate Identity gleichgesetzt, aber es ist nur ein Teil der Corporate Identity. Es ist das visuelle Erscheinungsbild Ihres Unternehmens und somit das Offensichtlichste, wie etwa das Logo, die Gestaltung der Website und das Design von Produkten und Verpackungen.

Das Corporate Behavior bezeichnet Ihr Verhalten und das Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber sämtlichen Stakeholdern, bzw. Bezugsgruppen. Neben Ihrem Verhalten nach außen, also gegenüber Kunden, Medien und der Öffentlichkeit, prägen außerdem die Verhaltensweisen innerhalb Ihres Unternehmens das Corporate Behavior: Das Führungsverhalten der Leitungspersonen oder das Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bezug auf bestimmte Normen und Werte ihres Unternehmens.

Zu guter Letzt und mit entscheidend ist die Corporate Communication, eine konsistente Kommunikation und Sprache als wichtiger Bausteine Ihrer Corporate Identity. Zur Corporate Communication gehören neben den Kommunikationsmaßnahmen wie Pressemitteilungen und Werbeslogans sämtliche Aktivitäten im Rahmen der internen Kommunikation, etwa Mitteilungen an die Mitarbeiter, die Mitarbeiterzeitschrift, -blogs etc.

Unverwechselbar und einzigartig – Lassen Sie Ihre Persönlichkeit strahlen!

Eine Corporate Identity verleiht Ihrem Unternehmen ein klares Profil, verdeutlicht Ihre Leistungen und Arbeitsweisen. Sie durchdringt im starken Dreiklang von Design, Behavior und Communication all Ihre Aktivitäten von der Produktion, über den Verkauf, zum Service und dem Verhalten des Managements. Sie definiert die Darstellung des Unternehmens in der Öffentlichkeit und ist Leitlinie des Verhaltens im Innern. Eine Corporate Identity bedarf eines gut geplanten und strukturierten Konzeptes. Schaffen Sie einen hohen Wiedererkennungswert für Ihr Unternehmen – mit einer ausgeklügelten strategischen Kommunikation und unverwechselbaren, starken und einzigartigen Texten!

Mein Name ist Patrick Lehmhaus. Ich unterstütze Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen dabei, ihre Kommunikation gezielt zu gestalten – strategisch fundiert, wertebewusst und wirksam. Ob interne Prozesse, öffentliche Auftritte oder persönliche Positionierung: Gemeinsam bringen wir Klarheit in Ihre Kommunikation.

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Interne Kommunikation mit Plan – für Erfolg mit Reichweite

Wie kommen wir mit unserem Projekt zum gesteckten Ziel und welche einzelnen Schritte führen uns zum gewünschten Erfolg? Die Grundlage einer effektiven Teamarbeit mit beeindruckenden Ergebnissen bildet eine transparente und durchgängige Kommunikation auf freundlichen und schnörkellosen Kanälen. Eine durchdachte und wohlplatzierte Kommunikation gegenseitiger Wertschätzung sorgt für einen zügigen und reibungslosen Ablauf innerhalb unseres Projekts und garantiert einen bravourösen Auftritt bei unserem Launch!

Dafür benötigen wir einen ausgefeilten Kommunikationsplan, der gar nicht so kompliziert sein muss, wie wir es am Beispiel von Michael und seinem Bekleidungsgeschäft in der City sehen werden, das er vor drei Jahren erfolgreich eröffnet hat und immer noch ebenso erfolgreich weiterführt, denn auch durch die vielen Krisen der letzten Jahre kommen wir am besten – mit Stil.

Sein Projekt ist es für diesen Winter seine Kundschaft für die neue Kollektion zu begeistern. Der Kommunikationsplan ist sein Werkzeug, um die Informationsflüsse zwischen seinen Stakeholdern zu steuern, also zwischen seinem Verkaufsteam, den Lieferanten und seiner Kundschaft. Die Zeit, die wir in das Erstellen eines Konzepts investieren, zahlt sich am Ende mehrfach für den Laden aus, denn neben höheren Verkaufszahlen sorgt die Investition in einen Plan auch für eine gesteigerte Produktivität und vor allem eine zufriedene Zusammenarbeit im Team.

Mit strukturierter Übersicht ans Ziel

Der Plan ist Teil des Projektmanagements und als dieses verschafft es uns einen Überblick darüber, wie wir kommunizieren sollten, welche Teammitglieder welche Art von Nachrichten über welche Kommunikationskanäle erhalten sollen und wie häufig verschiedene Details besprochen werden sollten, wer bei der Unternehmung den Hut auf hat und wer wann mit welchem Tool kontaktiert wird.

Unser Kommunikationsplan lenkt also den übergreifenden Informationsaustausch innerhalb unseres Projekts und bringt dabei einige Vorteile mit, denn oft misslingen Projekte und gesetzte Ziele werden nicht erreicht, weil es an verschiedenen Stellen zu Missverständnissen und Verzögerungen kommt. Dadurch kann sich das Projekt in die Länge ziehen und unsere Winterkollektion ist für unsere Kundschaft schon längst nicht mehr so interessant, wenn die Weihnachtsmärkte schon wieder abgebaut werden.

Je größer das Projekt und Unternehmen, desto komplexer können die Kommunikationspläne sein. Wir wollen aber für unser Ziel einen kurzen, übersichtlichen und schnell und gut umsetzbaren Plan erstellen, denn wir sind ja schon spät dran;)

An dieser Stelle möchte ich Ihnen einen Plan in sechs Schritten vorstellen:

  1. Wir definieren unsere Inhalte so wie Zweck und Ziel
  2. Wir bestimmen unsere Empfänger
  3. Wir legen fest, wer für was verantwortlich ist
  4. Wir vereinbaren was, wann, für wen und auf welchem Kanal veröffentlicht wird
  5. Wir halten all dies in unserem Plan fest, d. h. wir dokumentieren unsere Arbeit
  6. Wir terminieren und protokollieren unsere Statusmeetings  

Wie erstelle ich meinen ersten Kommunikationsplan?

Im ersten Schritt halten wir sämtliche Sachinformationen fest, die uns über unseren Projektstatus informieren, also beispielsweise wie es mit der Kundschaft klappt (ob sie zufrieden ist und was sie uns an Feedback bereit hält; gibt es Neukunden? etc.) Wie sieht es mit unseren Lieferanten aus? Stimmen noch Preise und Qualität? Haben wir diese Sachen geklärt, legen wir den Zweck unseres Meetings fest.

In diesem Fall möchten wir uns für die Winterkollektion ein Marketingkonzept überlegen und schnellstmöglich umsetzen, denn wir sind ja schon wieder spät mit allem dran! Vielleicht haben Sie bereits von der SMART-Formel gehört, ein Akronym, das sich aus folgenden Adjektiven zusammensetzt: Spezifisch, Messbar, Akzeptiert, Realistisch, Terminierbar.

Diese Formel unterstützt Sie nicht nur als Basis jeder Marketingstrategie oder Weiterentwicklung von Produkten, sondern auch bei Ihrem Kommunikationsplan, denn sowohl unsere internen Stakeholder, wie das Team Verkauf, Team Einkauf, Marketing und Buchhaltung, und externe Stakeholder, wie Ihre Kundschaft und Lieferanten, profitieren von den aktuellen Daten, Fakten und Informationen, die sie durch die Relevanz ihrer Planung überzeugen können, weshalb wir die konkreten Empfänger in Schritt zwei festlegen.

Wer ist für was verantwortlich? Ist der Kommunikationsplan mit Inhalten, Zweck und Ziel aufgebaut, können wir ihn nun mit unserem Projektteam teilen und stellen sicher, dass die zentralen Informationen für jedes Mitglied jederzeit verfügbar sind. Wir sorgen also für die nötige Transparenz und Zugänglichkeit in der Kommunikation und können dabei auf digitale Planungs- und Kommunikationstools zurückgreifen. Für unser Beispiel von Michaels Fashion Shop verwenden wir Slack (relativ simpel in der Bedienung und deshalb schnell zu erlernen und in einen laufenden Betrieb zu integrieren. Gespräche, Dateien, Bilder können wir versenden und es verfügt praktischerweise auch über ein CRM – ein Kundenverwaltungsprogramm so wie eine Aufgabenverwaltung, das für unsere Zwecke ganz praktisch ist).

Mit diesem oder einem anderen Tool, das auf Ihr Business abgestimmt ist, können wir nun festlegen, wer, wann für welche Aufgaben zuständig ist und haben zu jederzeit einen guten Überblick, können die Aktionen und Inhalte anpassen, die Verantwortlichkeiten zuordnen und kontrollieren. Damit haben wir quasi bereits ein ordentliches Kommunikationspaket festgezurrt und den Arbeitsprozess im Projekt erheblich verschlankt, da die Zuständigkeiten aller internen Stakeholder jetzt festgelegt sind. Dazu erstellen wir außerdem eine kleine Liste mit Profilen unserer Teammitglieder, um Ergebnisse und Informationen gebündelt zu erhalten: Name, Aufgabenfeld/Position, Kommunikationskanal, – methode und eine Spalte mit zusätzlichen Informationen, um auf individuelle Bedürfnisse eingehen zu können.

Im letzten Schritt protokollieren wir die Ergebnisse der Kommunikation und auch dazu bieten sich integrierte Lösungen wie Slack, Microsoft Teams, Filestage, Asana o. ä. an, die u. a. die Möglichkeit offerieren sich mit Cloud-Services zu verbinden, womit wir gemeinsam Dokumente – wie unser Protokoll – verwalten können.

Einige Tipps zu guter Letzt

  • Es ist erwiesen, dass der Erfolg von allen Projekten und Unternehmungen von einer adäquaten Kommunikation auf allen Ebenen abhängt. Je mehr wir darin investieren, desto größer ist unser gewünschter Outcome.
  • Portionieren Sie die Informationen an die richtigen Teammitglieder, denn wir benötigen nicht alle dieselben Infos. Wir entlasten unser Team auf diese Weise und verschlanken die Prozesse.
  • Dies ist ein übersichtlicher Plan für ein beschaubares Projekt gewesen. Je größer unser Vorhaben ist, desto mehr Kommunikationsebenen fließen mit ein, die je ihre eigene Gestaltung erfordern.
  • Meetings sind wichtig. Überprüfen Sie daher kontinuierlich, ob auch alle Teammitglieder anwesend sind und ob die Meetings ihren Sinn erfüllen.
  • Ein Kommunikationsplan ist ein lebendiger Prozess, der ständig beobachtet, analysiert und angepasst werden sollte. Passen Sie also Ihr Kommunikationstool Ihren aktuellen Erfordernissen an.

Die Investition in einen gut strukturierten Kommunikationsplan, der auf Ihr Unternehmen abgestimmt ist, bringt den Vorteil mit sich, dass die Zusammenarbeit im Team verbessert wird und jedem klar ist, welche Informationen wann an wen geliefert werden müssen. Die Abstimmungen und Interaktionen werden verkürzt und standardisiert, damit wird Zeit und Aufwand verringert und durch die Übersicht können spontan an wichtigen Stellschrauben in der Kommunikation gedreht werden, die zu Verbesserungen im Betriebsablauf führen.

Vielleicht haben Sie bereits von agilen Arbeitstechniken wie Kanban oder Scrum gehört oder verwenden diese bereits (in einem weiteren Blog-Artikel möchte ich diese gern einmal vorstellen), dann verfügen Sie schon über eine große und gute Transparenz und Übersicht in Ihren Arbeitsabläufen und können sich vllt. an dieser Stelle das ein oder andere Meeting sparen.

Jedes Unternehmen ist einzigartig in seinen Kommunikations- und Ablaufprozessen und benötigt deshalb individuelle und abgestimmte Kommunikationspläne und -lösungen. Sehr gern unterstütze ich Sie bei der Erstellung eines auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Kommunikationsplans und wir integrieren ihn gemeinsam in Ihr Tagesgeschäft, damit die Zusammenarbeit in Ihrem gestärkt wird und Sie Ihre Ziele fokussiert und mit Zufriedenheit erreichen!

Mein Name ist Patrick Lehmhaus. Ich unterstütze Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen dabei, ihre Kommunikation gezielt zu gestalten – strategisch fundiert, wertebewusst und wirksam. Ob interne Prozesse, öffentliche Auftritte oder persönliche Positionierung: Gemeinsam bringen wir Klarheit in Ihre Kommunikation.

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