In einer digitalisierten Gesellschaft ist Kommunikation kein bloßes Transportmittel für Informationen mehr. Sie ist der Raum, in dem Einfluss, Zugehörigkeit und Wissen verhandelt werden. Ob in Schulen, politischen Debatten oder sozialen Medien – überall wird deutlich, dass Kommunikation selbst zur Ressource geworden ist, die unsere Wahrnehmung von Realität prägt.
Community Management ist kann ein strategischer Erfolgsfaktor sein, der Teilhabe, Nachhaltigkeit und gute interne wie externe Beziehungen ernstnimmt. Kommunikation ist über viele digitale wie analoge Kanäle verteilt und dort können Konflikte schnell eskalieren. Die Erwartungen an Transparenz sind dann hoch und ein solides Community Management ist entscheidend. In diesem Artikel beleuchten wir am Beispiel von Hochschulen, wie wir Community Management effektiv gestalten können und wie Künstliche Intelligenz (KI) unterstützend wirken kann.
Verwaltungen: langsam, komplex und schwerfällig? Aber genau das macht sie auch stark. Sie sind das Gedächtnis einer Gesellschaft, sichern Gleichbehandlung und Kontinuität. Doch in der aktuellen Phase digitaler Transformationen wird dieser Stabilitätsauftrag zur Herausforderung: Wie können Verwaltungen sich modernisieren, ohne ihr Fundament zu verlieren?
Wer Kommunikation strategisch betreibt – sei es in Unternehmen, Institutionen oder der Politik – kennt die zentrale Frage: Wie entstehen Bedeutungen? Warum verfangen bestimmte Botschaften, während andere kaum Resonanz erzeugen? Und weshalb ist es so schwer, einmal etablierte Deutungen wieder zu verschieben? Die Antwort darauf liegt nicht allein in der Rhetorik oder der Qualität einer Kampagne, sondern in tieferliegenden Prozessen: in den unsichtbaren Rahmen unserer Wahrnehmung.
Im Spannungsfeld zwischen Personalisierung, Krisenkommunikation, digitaler Echtzeit und gesellschaftlichem Vertrauensverlust rückt der Begriff „Authentizität“ in der Kommunikation immer stärker in den Vordergrund. Aber: Ist echt Authentizität überhaupt möglich – oder nur eine neue Form der Inszenierung? Und wie können Organisationen, Institutionen oder auch Einzelpersonen mit diesem Anspruch sinnvoll umgehen?
In meiner Beratungspraxis begegne ich oft dem Missverständnis, dass erfolgreiche Kommunikation vor allem auf kluge Strategien, durchdachte Claims und gute Sichtbarkeit hinausläuft. All das ist wichtig – keine Frage. Aber: Kommunikation kann auch anders gedacht werden. Und zwar nicht nur als Werkzeug, sondern als Haltung.
Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur dritten Option am 1. Januar 2019 sollte es für Unternehmen selbstverständlich sein, genderinklusiv und -gerecht zu kommunizieren. Es ist die zeitgemäße Art der Ansprache. In diesem Artikel möchte ich Ihnen praktische Tipps und Orientierungshilfen an die Hand geben, die Sie in Ihrer täglichen Unternehmenskommunikation unterstützen.
Die Einführung von KI-Tools wie ChatGPT hat in vielen Kommunikationsabteilungen zu einem spürbaren Wandel geführt. Was früher Stunden in Anspruch nahm – Pressemitteilungen, Social-Media-Posts, Blogartikel oder Website-Texte –, ist heute in wenigen Minuten produziert. Die Effizienzgewinne sind beeindruckend. Doch mit der Zeitersparnis stellt sich eine zentrale Frage: Was machen wir mit der gewonnenen Zeit?
Dieser Artikel vertritt eine klare These: Die Entlastung durch KI sollte nicht primär zu noch mehr Content führen. Stattdessen bietet sie eine Chance, Kommunikation wieder stärker dort zu verankern, wo sie am wirksamsten ist – im direkten Austausch mit Menschen. Durch persönliche Interviews, Gespräche und Formate, die Nähe und Authentizität erzeugen, kann die interne wie externe Kommunikation an Tiefe gewinnen. Und letztlich sogar zur Unternehmenskultur beitragen.
Informationen prasseln im Sekundentakt über Social Media auf uns ein. Die Art und Weise, wie wir über sie kommunizieren und Content konsumieren, folgt ihren eigenen Spielregeln. Die Aufmerksamkeitsspanne sinkt, während die Menge an Content stetig steigt. Unternehmen, Medien und Marken stehen vor der Herausforderung, auch komplexe Botschaften in kürzester Zeit so zu vermitteln, dass sie wahrgenommen, verstanden und idealerweise mit Begeisterung geteilt werden. Die Antwort auf diese Entwicklung: Snackable Content. Doch was genau steckt dahinter und wie kann man ihn effektiv einsetzen?
Was ist Snackable Content?
Snackable Content bezeichnet kurze, leicht verdauliche Inhalte, die schnell konsumiert und idealerweise direkt weiterverbreitet werden. Diese Art von Content ist speziell darauf ausgelegt, die Aufmerksamkeit der Nutzer in Sekundenbruchteilen zu gewinnen und eine Botschaft kompakt und einprägsam zu vermitteln. Besonders in sozialen Medien wie Instagram, TikTok oder LinkedIn hat sich dieses Format etabliert.
Beispiele für Snackable Content
Kurzvideos (z. B. Instagram Reels, TikToks, YouTube Shorts) – Diese Videos dauern oft nur wenige Sekunden bis Minuten und vermitteln Inhalte in unterhaltsamer oder informativer Weise.
Memes und GIFs – Humorvolle oder pointierte Bild-Text-Kombinationen, die sich viral verbreiten und Emotionen wecken
Infografiken und Karussell-Posts–Kompakte visuelle Darstellungen, die komplexe Informationen leicht verdaulich aufbereiten
Twitter/X-Posts oder LinkedIn-Kurzbeiträge– Prägnante Texte mit wenigen Wörtern, die schnell erfassabar sind und oft Diskussionen anregen.
Snackable Blog-Teaser oder Microblogging – Kurzgefasste Blogbeiträge oder Teaser, die Interesse wecken und zu weiterführenden Inhalten leiten.
Warum funktioniert Snackable Content so gut?
An eine breite Zielgruppe angepasst
Laut Studien verbringen wir nur wenige Sekunden mit einem Beitrag, bevor sie entscheiden, ob sie weiterscrollen oder interagieren. Snackable Content kommt diesem Verhalten entgegen: Er ist schnell erfassbar, ohne großen Zeitaufwand konsumierbar und direkt auf den Punkt gebracht. Möchte man dennoch auf weitere, ausführlichere und tiefere Inhalte lenken, können wir diesen Content auch als Teaser verwenden, der direkt zu den weiteren Inhalten verlinkt.
2. Sorgt für höhere Engagement-Raten
Kompakte, ansprechend gestaltete Inhalte haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, geteilt, geliked oder kommentiert zu werden. Besonders visuelle Inhalte wie Infografiken oder kurze Clips generieren mehr Interaktionen als lange Textwüsten.
3. Steigert den Errinnerungswert
Kurze, einprägsame Inhalte bleiben häufig besser im Gedächtnis als lange Texte oder komplexe Erklärungen. Ein cleveres Meme oder ein pointierter Tweet kann eine Marke oder Botschaft länger im Gedächtnis verankern.
Erfolgsstrategien für effektiven Snackable Content
Menschen verarbeiten visuelle Informationen 60.000-mal schneller als Text. Die Kombination von Bild und Text in Form von Infografiken, Memes oder Kurzvideos sorgt dafür, dass Inhalte schneller aufgenommen werden. Je einfacher und verständlicher der Inhalt, desto größer die Chance, dass er ankommt. Kurze, direkte Sätze oder Bulletpoints erleichtern die Informationsaufnahme. Humor, Inspiration oder Überraschung – Inhalte, die eine emotionale Reaktion hervorrufen, haben eine höhere Chance, geteilt zu werden.
Storytelling kann hier ein hilfreiches Mittel sein. Nicht jede Plattform eignet sich für jedes Format. Während TikTok auf schnelle, unterhaltsame Videos setzt, funktionieren auf LinkedIn kurze, informative Karussell-Posts oder Mini-Case-Studies besonders gut. Ein einheitliches Branding, sei es durch Farben, Schriften oder Tonalität, hilft dabei, dass Nutzer eine Marke sofort erkennen. Snackable Content sollte nicht nur schnell konsumierbar sein, sondern auch Wiedererkennungswert haben.
Weniger ist manchmal mehr
Snackable Content ist kein Ersatz für tiefgehende Inhalte, sondern eine ergänzende Strategie, um in der heutigen Informationsflut aufzufallen. Unternehmen und Marken, die es schaffen, relevante und ansprechend verpackte Inhalte bereitzustellen, profitieren von höherem Engagement, einer größeren Reichweite und einem nachhaltigen Branding.
Die Herausforderung liegt darin, die richtige Balance zu finden: Inhalte müssen kurz sein, aber nicht oberflächlich. Sie sollten neugierig machen und den Leser dazu animieren, sich weiter mit der Marke oder dem Thema zu befassen. Denn auch in der Welt des Snackable Content gilt: Wer einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen will, muss Substanz liefern.
Möchtest Sie mehr über „Snackable Content“ erfahren oder eine individuelle Strategie für Ihr Unternehmen entwickeln?
Ich helfe Ihnen gerne dabei, wirkungsvolle Inhalte zu erstellen, die Ihre Zielgruppe wirklich erreichen. Melden Sie sich jetzt gern für eine unverbindliche Beratung!
Mein Name ist Patrick Lehmhaus. Ich unterstütze Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen dabei, ihre Kommunikation gezielt zu gestalten – strategisch fundiert, wertebewusst und wirksam. Ob interne Prozesse, öffentliche Auftritte oder persönliche Positionierung: Gemeinsam bringen wir Klarheit in Ihre Kommunikation.
Möchten Sie auch über weitere interessante und nützliche Beiträge rund um eine gute Kommunikation direkt an Ihr Postfach erhalten, können Sie diesem Blog folgen:
Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, freue ich mich, wenn Sie ihn teilen. Hinterlassen Sie auch gern für Fragen, Anregungen und Feedback einen Kommentar.
Die Unternehmenswebsite ist längst mehr als nur eine digitale Visitenkarte. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt der Unternehmenskommunikation und bietet zahlreiche Möglichkeiten, Markenbotschaften zielgerichtet zu vermitteln. In unserer Zeit, in der digitale Präsenz unerlässlich ist, fungiert die Website als Sprachrohr und Plattform für den Austausch mit verschiedenen Stakeholdern – von Kund*innen über Partner*innen bis hin zu Mitarbeiter*innen. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen gern erläutern, wie die Unternehmenskommunikation effektiv über Ihre eigene Website gestaltet werden kann.
Die Website als zentrales Kommunikationsinstrument
Ihre Website ist der erste Kontaktpunkt, den viele Menschen mit Ihrem Unternehmen, Ihrer Institution, Ihrem Start-up haben. Hier kann ein konsistentes Bild der Marke vermittelt werden – von der Unternehmensvision und -mission über aktuelle Projekte bis hin zu Produkten und Dienstleistungen. Die klar definierte Positionierung der Marke und ihrer Werte sollte sich auf jeder Seite und in jedem Element der Website widerspiegeln, um eine kohärente Kommunikationsstrategie zu gewährleisten.
Zielgruppenorientierte Inhalte
Um die Kommunikationsziele über die Website zu erreichen, ist es entscheidend, die Zielgruppen genau zu kennen. Ihr Unternehmen hat oft nicht nur eine, sondern mehrere Zielgruppen – Kund*innen, Investor*innen, Pressevertretung, Mitarbeitende und potenzielle Bewerber*innen. Je nach Zielgruppe müssen die Inhalte angepasst werden. Während Kund*innen umfassende Produkt- oder Serviceinformationen erwarten, suchen Investoren nach klaren, transparenten Informationen zu Unternehmenszahlen und Strategien. Für potenzielle Mitarbeitende sind wiederum Einblicke in die Unternehmenskultur und Karrieremöglichkeiten von Interesse.
Beispiele für zielgruppenspezifische Inhalte:
Für Kund*innen: Blogartikel zu Trends in der Branche, Case Studies und Produkt- und Dienstleistungsdemos.
Für Investor*innen: Finanzberichte, Pressemitteilungen und Informationen zu strategischen Zielen.
Für potenzielle Mitarbeitende: Einblicke in das Arbeitsumfeld, Testimonials und Stellenanzeigen.
Interaktive Elemente und Benutzerfreundlichkeit
Die Art und Weise, wie User auf Ihrer Website navigieren, beeinflusst die Wahrnehmung Ihrer Marke erheblich. Eine klare Struktur, intuitive Navigation und responsives Design sind entscheidend, um eine positive User Experience (UX) zu gewährleisten. Interaktive Elemente, wie Feedback-Formulare, Live-Chats oder Kontaktmöglichkeiten, erhöhen das Engagement und ermöglichen den direkten Austausch zwischen Unternehmen und Stakeholdern. Darüber hinaus helfen gut strukturierte FAQ-Bereiche und interaktive Tools dabei, häufige Fragen sofort zu beantworten, was die Kundenbindung stärkt.
Transparenz und Authentizität
Transparenz und Authentizität sind entscheidend für das Vertrauen, das ein Unternehmen bei seinen Stakeholdern aufbauen kann. Unternehmenskommunikation sollte daher immer ehrlich und authentisch sein. Transparente Informationen über Unternehmensentwicklungen, Herausforderungen und Erfolge schaffen Vertrauen. Dazu gehört auch die aktive Kommunikation von sozialen, ökologischen oder nachhaltigen Initiativen, die das Unternehmen verfolgt.
Content-Strategie und SEO
Eine effektive Unternehmenskommunikation über die Website erfordert eine gut durchdachte Content-Strategie. Der Content sollte regelmäßig aktualisiert und auf die Bedürfnisse der Zielgruppen zugeschnitten sein. Zudem ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ein Schlüsselelement, um die Sichtbarkeit der Inhalte zu maximieren. Durch den Einsatz relevanter Keywords, die Optimierung der Ladezeiten und eine saubere Seitenstruktur kann die Website in den Suchergebnissen besser platziert werden, was die Reichweite der Kommunikationsmaßnahmen erhöht.
Ein Blog, Whitepapers oder branchenspezifische Artikel sind hervorragende Mittel, um Expertise zu demonstrieren und gleichzeitig das SEO-Ranking zu verbessern. Unternehmen sollten zudem auf visuellen Content wie Videos oder Infografiken setzen, um komplexe Informationen einfach und ansprechend zu vermitteln.
Krisenkommunikation
In Zeiten von Krisen ist die Unternehmenswebsite ein wichtiges Tool, um schnell und gezielt zu reagieren. Unternehmen sollten dafür sorgen, dass ihre Website stets auf dem aktuellen Stand ist und alle relevanten Informationen bereitstellt. Eine klare und offene Kommunikation kann helfen, potenzielle Schäden zu minimieren und Vertrauen bei den Zielgruppen zu wahren.
Wichtige Maßnahmen in der Krisenkommunikation:
Bereitstellung von aktuellen, verlässlichen Informationen.
Transparente Darstellung der Maßnahmen, die ergriffen werden.
Schnelle Reaktionsmöglichkeiten für Betroffene oder Interessierte (z.B. Kontaktmöglichkeiten oder FAQs).
Integration sozialer Netzwerke und externer Kommunikationskanäle
Eine moderne Unternehmenskommunikation sollte die Synergien zwischen der eigenen Website und sozialen Netzwerken nutzen. Die Website kann als zentrale Plattform dienen, während soziale Netzwerke die Reichweite und den Dialog mit spezifischen Zielgruppen fördern. Durch die Integration von Social-Media-Feeds oder Verlinkungen auf Unternehmensprofile können Besucher leicht auf weitere Kommunikationskanäle zugreifen.
Ihre Website ist das Herzstück der Unternehmenskommunikation
Sie bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Marke umfassend zu präsentieren, zielgerichtet zu kommunizieren und den direkten Austausch mit ihren Stakeholdern zu fördern. Eine gut durchdachte Strategie, die auf die Bedürfnisse der verschiedenen Zielgruppen eingeht, interaktive Elemente bietet und transparent sowie authentisch ist, bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Kommunikation im digitalen Raum. Unternehmen sollten ihre Website daher regelmäßig pflegen, weiterentwickeln und in die gesamte Kommunikationsstrategie integrieren, um nachhaltig Erfolg zu haben.
Mein Name ist Patrick Lehmhaus. Ich unterstütze Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen dabei, ihre Kommunikation gezielt zu gestalten – strategisch fundiert, wertebewusst und wirksam. Ob interne Prozesse, öffentliche Auftritte oder persönliche Positionierung: Gemeinsam bringen wir Klarheit in Ihre Kommunikation.
Möchten Sie auch über weitere interessante und nützliche Beiträge rund um eine gute Kommunikation direkt an Ihr Postfach erhalten, können Sie diesem Blog folgen:
Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, freue ich mich, wenn Sie ihn teilen. Hinterlassen Sie auch gern für Fragen, Anregungen und Feedback einen Kommentar.