Newsletter: Interessant, lesenswert und informativ

Die Zahl der Newsletter, die täglich abonniert werden, steigt kontinuierlich. Sie werden relevanter für die Menschen, die über Ihre Themen auf dem Laufenden gehalten werden und die die brandheißen News bequem in ihrem Postfach finden möchten. Entsprechend steigen auch die Erwartungen an die Redaktion, was die Gestaltung der Inhalte angeht. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen ein paar Tipps mit an die Hand geben, damit Ihre Leserschaft sich stets darüber freut, etwas Neues und Berichtenswertes von Ihnen zu erhalten.

Die Betreffzeile: Richtige Länge, die richtige Wirkung

Oft entscheidet die Betreffzeile darüber, ob Ihre Mail gelesen wird oder nicht. Damit ist sie mit das wichtigste Element Ihres Newsletters. Bei Länge des Betreffs sollten wir zudem berücksichtigen, dass Mails häufig über mobile Endgeräte abgerufen werden. Eine Betreffzeile wäre also optimal gestaltet, wenn sie nicht kürzer als etwa 20 Zeichen und nicht länger als etwa 40 Zeichen ist. Es ist eine kleine Herausforderung in drei bis fünf Worten das Wichtigste auf den Punkt zu bringen.

Ein gutes Beispiel: „Leckere Rezepte hinter jedem Türchen! Unsere Adventskalender sind da!“

Weniger effektiv wäre: „Die Weihnachtszeit rückt näher und passend dazu gibt es bei uns jetzt Adventskalender mit leckeren Rezepten hinter jedem Türchen.“

Außerdem möchte man tunlichst vermeiden im Spam-Ordner zu landen. Deshalb achten Sie bitte darauf NIEMALS GROSSBUCHSTABEN zu verwenden. Viele !!! und €€€ und $$$ und %%% bleiben direkt im Filter hängen, genauso wie die Schlagworte „kostenlos“, „Geschenk“, „einmalige Aktion“, „Rabatt“, „sparen“ und ähnliche dieser Worte. Denken Sie stattdessen darüber nach, was Ihre Empfänger:innen sich wünschen, was sie für Bedürfnisse, Träume, Vorstellungen und Probleme haben könnten und wie Ihre Dienstleistung oder Ihre Produkte auf genau diese eingeht, denn dann überzeugen Sie sie mit Ihrem Angebot, Ihrem Betreff und gewinnen ihre Aufmerksamkeit.

Um einen wirkungsvollen Effekt zu erzielen, können Sie sich unterschiedlicher Stilmittel bedienen: Fragen stellen, auffordern, persönlich ansprechen, interessante oder lustige Wörter erfinden oder generell die Menschen zum Lachen bringen. Sie können leise, geheimnisvoll oder auch laut sein, den Menschen direkt eine Problemlösung anbieten. Hier gibt es viele Möglichkeiten, in denen die Kreativität viel Freiraum hat. Verbinden Sie die unterschiedlichen Stilelemente und schauen Sie, was passiert.

Bedürfnisse, Interessen und Wünsche

Bei der inhaltlichen Gestaltung sprechen wir häufig über den „Mehrwert“, den ein Unternehmen, Dienstleister:innen oder ein Start Up seinen Kund:innen zu bieten hat. Bei der Kommunikation jeder Leistung, jedes Produkts stellen wir uns die Frage, was ist an dieser Stelle mein Mehrwert oder der Mehrwert meines Produkts und mit wem möchte ich diesen jetzt aus welchen Grund teilen. Wir können selbst noch einmal in uns gehen, reflektieren und uns darüber klar werden, welchen Wert wir hier vermitteln möchten – es geht also über den rein wirtschaftliche und monetären Aspekt hinaus, wenn wir wirklich unsere Leser:innen überzeugen möchten. Je mehr wir über diesen einzigartigen und individuellen Wert wissen, desto mehr können wir sein volles Potential kommunizieren und desto größer ist die gewünschte Wirkung unserer Nachricht an unsere Leser:innen.

Fragen Sie sich bei Ihrer Dienstleistung, was Sie gut können, gerne tun, wie Sie Ihre Bezugsgruppe mit Ihrer Tätigkeit bereichern können. Oder, wenn es um Produkte geht, welche Probleme können diese gerade lösen? Wenn die Aspekte dieser Frage klar sind, formulieren wir diese Lösungen und Angebote für unsere Abonnentinnen und Abonnenten ebenso klar und eindeutig mit einer spezifischen Handlungsaufforderung zum Schluss, einem Call-to-Action (CTA). Je präziser die Aufforderung am Ende ist, desto wahrscheinlicher ist die erhoffte Chance, dass Ihre Leser:innen auf Sie zukommen.

Ein Rollenspiel hilft!

Was würden Sie gerne lesen? Was sind Ihre Themen und worauf würden Sie anspringen? Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Kund:innen, Ihrer Leserschaft. Das erleichtert das Schreiben, denn der Perspektivwechsel hilft, Ihre Bezugsgruppe kennenzulernen und sich in sie hineinzuversetzen. Durch diese Sichtweise fällt es häufig leichter, die passenden Inhalte zu gestalten, die richtigen, ausschlaggebenden Texte zu verfassen, die das gewünschte Ziel erreichen und die Ihre Leser:innen dazu motivieren, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Damit stellen Sie Ihre Leserschaft in den Mittelpunkt, denn Sie wissen jetzt besser, was Ihre Leser:innen von Ihnen erwarten. Gute Newsletter sind keine platte Werbung, sondern sprechen zielgruppengerecht und -zentriert in direkter Ansprache die Abonnent:innen an.

Gute Inhalte schreiben sich, wie Sie gemerkt haben, nicht von selbst und es steckt viel Arbeit dahinter, Ihrer Bezugsgruppe wertvolle Inhalte zu vermitteln, die sie stärker mit Ihrer Marke, Dienstleistung, Unternehmen etc. verbindet. Ich unterstütze Sie gern bei der Konzeption von Inhalten, die passen und erstelle Texte, die Ihren Mehrwert an Ihre Leser:innen bestens kommuniziert.

Mein Name ist Patrick Lehmhaus und ich bin Strategieentwickler, Konzeptioner und Texter für Kommunikation. Durch Jahre der berufspraktischen Erfahrung im Vertrieb, im Marketing und der Öffentlichkeitsarbeit weiß ich, worauf es in einer gelingenden Kommunikation in Unternehmen, Organisationen und Institutionen oder für die Etablierung der eigenen persönlichen Marke ankommt.

Möchten Sie auch über weitere interessante und nützliche Beiträge rund um eine gute Kommunikation direkt an Ihr Postfach erhalten, können Sie diesem Blog folgen:

Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, freue ich mich, wenn Sie ihn teilen. Hinterlassen Sie auch gern für Fragen, Anregungen und Feedback einen Kommentar.

Hinterlasse einen Kommentar